Inklusive Messe zu „Darstellung des Herrn/Mariä Lichtmess“ am 2. Februar in Trier

Es gab viel zu hören und sehen – in der Inklusiven Messe zum Fest der Darstellung des Herrn, im Volksmund „Maria Lichtmess“.
Das Projektteam „Inklusion“ des Dekanates Trier hatte den Gottesdienst vorbereitet. Viele Menschen brachten ihre unterschiedlichen Begabungen ein: Pastoralassistentin Theresa Heinz liest mit ihren Fingern, Beate und Rolf Reichertz spielten das Evangelium mit ihren Händen – zusammen mit Kathrin und Christian aus der Wohngemeinschaft „Smile“, die mit ihrer Stimme sprachen. Einige  Kinder, die am 4. November ihre erste Heilige Kommunion in Herz-Jesu gefeiert haben, waren auch dabei und hatten die Fürbitten vorbereitet – sie zündeten bunte Lichter auf dem Weg an…
Und wieder einmal war deutlich zu spüren: keiner kann alles, keiner kann nichts! Ganz inklusiv.

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Leben in und mit Stille – Interview mit Daniela und Norbert Herres – Ev. Kirchengemeinde Trier

Die evangelische Kirchengemeinde Trier hat für jeden Gemeindebrief ein Schwerpunktthema.
Im Gemeindebrief zu Weihnachten 2018/jahreswechsel 2019 war es das Thema: „Stille“.
Marlies Lehnertz-Lütticken und Frieder Lütticken hatten schon von der Katholischen Gehörlosengemeinde gehört. Sie wollten wissen, wie das „Leben in und mit der Stille“ ist und wie es sich vom Leben der hörenden Menschen unterscheidet. Interessante Fragen.

Daniela und Norbert Herres trafen sich zum Interview.
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„Pfarreien gehen. Die Pfarrei Trier kommt. Mit uns.“ – Ideenwerkstatt in Trier am 26. Januar

„Pfarreien gehen. Die Pfarrei Trier kommt. Mit uns.“ – Ideenwerkstatt in Trier (Angela-Merici-Gymnasium Trier) am Samstag, 26. Januar, 9:30 – 16:00 Uhr mit GebärdensprachdolmetscherInnen

Advents- und Weihnachtsgottesdienst in Luxemburg „Gott macht es ganz anders“ am 15. Dezember


Am Samstag, den 15. Dezember, feierte EFFATA, die Gruppe für gebärdensprachliche Pastoral in der Kapelle der Franziskanerinnen Advent und Weihnachten.
Die Überschrift hieß: „Blinde sehen, Lahme gehen, Taube hören – Gott macht es anders!“
Viele waren erstaunt: Aber das macht Gott: Blinde sollen sehen, Lahme sollen gehen, Taube sollen hören… Oder nicht?
Weiterlesen auf der Seite von EFFATA Letzebuerg

Theologische Wissenschaft zum Thema „Inklusion“ – Vortrag am 4. Dezember, 18.00 Uhr in Trier

Hier eine interessante Vorlesung zum Thema „Inklusion und Theologie“.
In dem Semester (Vorlesungszeit) gibt es eine Ring-Vorlesung (eine Reihe von Vorlesungen), die mit dem Thema zu tun haben. Eine von drei Vorlesungen ist auch für GebärdensprachlerInnen zugänglich.
Professor Dr. Hans-Georg Gradl erklärt, was die Wundergeschichten im Neuen Testament mit Inklusion zu tun haben:

„Glauben + Leben – Treff“ am 3. November in Trier


Es gibt Fragen, darauf findet man allein keine richtige Antwort. Da ist es gut, andere zu treffen, sich auszutauschen, nachzudenken und eine eigene Meinung zu bilden.
8 Interessierte kamen zum Glauben+Leben-Treff nach Trier.
Tod  – was dann? Die Fragen rund um den Tod beschäftigen viele Menschen.
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IEWG-Konferenz in Niedernhausen bei Frankfurt vom 15. – 19. Oktober

In diesem Jahr fand die Konferenz der IEWG (International Ecumenical Working Group = International Ökumenische Arbeitsgruppe) in Niedernhausen Nähe von Frankfurt statt. Beate Reichertz und ich nahmen teil. Auch viele Teilnehmer aus verschiedene Länder waren dabei. Das Hauptthema war die Gestaltung im Gottesdienst.

Am ersten Abend gab es ein Willkommens-Gebet mit der Bibelgeschichte „Der guter Hirt“. Jeden Tag gab immer ein Morgen- und ein Abendgebet. Jedes Mal hat ein anderes Land das Morgen- oder Abendgebet vorbereitet. So kann man verschiedene Sprache und Kulturen kennenlernen.

Am Dienstag gab den Vortrag einer englischen tauben Theologin Hannah Lewis. Sie zeigte und erklärte, wie man den Gottesdienst für tauben Menschen gut gestalten kann. Das Ziel ist, dass die tauben Menschen bei der Gottesdienst sich wohl fühlen können, wenn Kultur, Sprache und Visuelle Inhalt für tauben Menschen passen. Es wäre super, wenn viele tauben Menschen aktiv mitgestalten. Der „hörende“ Gottesdienst mit der Übersetzung reicht für die tauben Menschen nicht aus. Am Abend gab es eine Wein- und Traubensaftprobe.

Am Mittwoch konnte man verschiedene Workshop-Gruppen auswählen. Zum Beispiel „Gebetskreis“, „kreative Gebete“, „Bibel gebärden?“, „Gemeinsam leiten: Die Mit-Liturgen“, „Neue Gebärdenlieder“, „Theater im Gottesdienst“ usw. Auch ein interessanter Bericht eines tauben finnischen Mannes über seine vierjährige Arbeit in Palästina.

Wir konnten die vielen Möglichkeiten der Gestaltung im Gottesdienst näher kennenlernen und uns austauschen. Sogar können wir viele verschiedene Ideen mitbringen. Am Abend hat Andreas Costrau eine kurze Show mit vieler Humor gezeigt.

Am Donnerstag konnte man verschiedenen Ausflüge auswählen. Wir haben uns für Besuch in der Bad Camberg-Schule und für ein Museum entschieden. Dort können wir viel Neues und interessante Geschichten erfahren. Am Abend war die Abschlussrunde. In drei Jahren soll in England stattfinden.

Foto und Bericht: Rebecca Mathes mit Beate Reichertz Weiterlesen