Zuerst kam niemand, am Schluss waren wir 25 Personen – sogar der Gebärdenchor machte mit. Wenn kein besonderer Anlass ist, feiern wir die Heilige Messe oder die Wort-Gottes-Feier im Clubheim der Saarländischen Gehörlosen in Saarbrücken-Jägersfreude. Den einen ist das nicht feierlich genug, die anderen finden es praktisch: sie müssen nicht zu 2 Orten gehen und nach dem Gottesdienst nochmal umziehen.
Es wurde ein lebhafter Gottesdienst, mit Austausch und Rückfragen und guter Stimmung. Der „barmherzige Samariter“ war das Thema. Jesus hat im Gottesdienst sicher seine Freude gehabt. Wir auch.
Trierer Seelsorge trifft Limburger Seelsorge – am 10. Juli in Limburg
Limburg liegt ca. 150 km von Trier entfernt, aber nur 40 km von Koblenz. Viele Gehörlose aus dem Westerwald besuchen sowohl die Veranstaltungen in Limburg als auch in Koblenz bzw. Neuwied. Das ist ein guter Grund die „Kolleg*innen“ in Limburg zu besuchen und kennen zu lernen.
Aus Trier kamen Pfarrsekretärin Rebecca Mathes und Pfarrer Ralf Schmitz von der Kath. Gehörlosengemeinde im Bistum Trier. Aus Limburg/Frankfurt kamen Sozialarbeiterin Laura Henke vom Sozialdienst für Menschen mit Hörschädigung im Bistum Limburg, Pfarrer Christian Enke und die neue Mitarbeiterin Daniela Engel von der Seelsorge für Menschen mit Hörschädigung im Bistum Limburg.
Laura Henke hat ihre Sicht auf die Gehörlosengemeinschaft dargestellt, vor allem in Bezug auf junge taube Menschen. Sie hat ihre Bedürfnisse und ihre Kommunikationswege beschrieben. Auch die Probleme von jungen tauben Menschen mit Glauben und Kirche waren ein wichtiges Thema. Im Gespräch haben wir zusammen überlegt, wie unsere Seelsorge besser auf die veränderte Zeit und die veränderten Lebensweisen von tauben (jungen) Menschen reagieren kann.
Gemeindewallfahrt am 3. Juli nach Maria Martental
KOMMT NOCH: Führungen für Hörgeschädigte BesucherInnen im Stadtmuseum Simeonstift in Trier am 20. Juli und 16. November
Samstag, 20. Juli, 15 Uhr
Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute
Führung von Patricia Otschik mit Gebärdendolmetscher Michael Schmauder-Reichert
Eintritt: € 6,-
Was soll man bloß anziehen? Mit einer Sonderausstellung widmet sich das Stadtmuseum einem Thema, das bis heute aktuell ist: Anhand historischer Kleidungsstücke von 1770 bis heute zeichnet die Ausstellung nach, wie sich Dresscodes und die Idee von „angemessener Kleidung“ über die Jahrhunderte verändert haben. Von Taufkleidchen bis Trauermode spannen die Exponate den Bogen durch ein ganzes Leben und veranschaulichen die Kleiderordnungen, die zu verschiedenen Zeiten herrschten. Neben Kleidern berühmter Designer wir Dior oder Oestergaard wird auch Arbeits- und Notkleidung gezeigt – etwa ein Brautkleid aus Fallschirmseide. Am 20. Juli, 15 Uhr, bietet das Stadtmuseum einen Rundgang für hörgeschädigte BesucherInnen an. Die Führung von Patricia Otschik wird von Michael Schmauder-Reichert in Gebärdensprache übersetzt, der Eintritt beträgt € 6,-.
Abbildung: Ausstellungsmotiv „Um angemessene Kleidung wird gebeten“. © Stadtmuseum Simeonstift
Samstag, 16. November, 15 Uhr
Stadtgeschichte erleben. Führung in Gebärdensprache
Museumsrundgang mit Traudel Theisen
Eintritt: € 6,-
Stadtgeschichte in einer Führung unmittelbar erleben – das ist für hörgeschädigte Besucherinnen und Besucher oftmals kaum möglich. In einer speziellen Veranstaltung für Museumsbesucher mit eingeschränktem Gehör bietet die hörgeschädigte Gästeführerin Traudel Theisen eine Führung in Gebärdensprache an. Der Rundgang beleuchtet die bewegte Geschichte der Stadt Trier – von der einstigen römischen Kaiserresidenz über das Mittelalter bis hin zu wichtigen Entwicklungen der Neuzeit und Gegenwart. Die Führung am Samstag, 16. November, beginnt um 15 Uhr und dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 6,-.
Abbildung: Gebärdensprachführung mit Traudel Theisen © Stadtmuseum Simeonstift
Sommerfest der KGV „Bleib Treu“ am 22. Juni in Jägersfreude/Saarbrücken
Familientreff: Barfußpfad in Bad Sobernheim am 15. Juni 2019
Und wieder war es soweit. Der Barfußpfad in Bad Sobernheim ist insgesamt 3500 m lang. Auf geht´s bei sonnigem Wetter ins große Abenteuer für Klein und Groß. Weiterlesen
3. taub-und-katholisch-Workshop in Luxemburg vom 14. – 16. Juni

Nach dem tisch_gespräch „taub KREUZt katholisch“ in Trier am 14. Juni begann die Arbeit der tuk-Gruppe am Samstagmorgen im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Luxemburg. Das Thema: Soziale Netzwerke – wie kommen sie unsere Arbeit unterstützen? Armin Hasselbach gab viele Impulse und leitete das Gespräch.
tisch_gepräch bei sredna19 „taub KREUZt katholisch“ am 14. Juni in der Herz-Jesu-Kirche
Was passiert, wenn „taub“ „katholisch“ KREUZt?
Das seht Ihr hier, im Interview von Ralf Schmitz mit Armin Hasselbach….
„Gemeinschaft bilden über Soziale Netzwerke? – tuk-Workshop vom 14. – 16. Juni 2019 in Luxemburg
Hier gehts zum Link mit allen Infos, Flyer und Anmeldungszettel
auf Taub-und-katholisch.de
Inklusives Gemeindefest am 23. Juni in und um die Kirche Herz Jesu, Trier
Inklusives Gemeindefest am 23. Juni in und um die Kirche Herz Jesu, Trier
Wie im letzten Jahr gab es ein Inklusives Gemeindefest in und um die Kirche Herz Jesu in Trier – zum Abschluss des Kirchenprojekts sredna 2019: Das große „Finale“.
Das Wetter spielte super mit. Zum Beginn feierten wir eine Inklusive Messe. Etwa 200 Leute waren gekommen. Viele hörende Freundinnen und Freunde gebärden selbstverständlich mit. Da braucht Ralf Schmitz gar nichts mehr zu sagen. Die Hörenden freuen sich immer sehr, wenn Gebärdensprache im Gottesdienst vorkommt. Weiterlesen



