Inklusive Weihnachtsfeier am 2. Weihnachtstag in Trier, Herz Jesu Kirche und Pfarrhaus

Es ist sicher einer der schönsten inklusiven Gottesdienste im Jahr: Der Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtstag in der Trierer Herz Jesu Kirche. Gehörlose und Hörende haben ihn fest eingeplant. Immer wieder kommen auch neue Gesichter dazu.
In diesem Jahr hatten wir eine besondere Mit-Feiernde im Gottesdienst:
die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer wohnt mit ihrem Mann Klaus Jensen (früher Oberbürgermeister in Trier)  in der Pfarrei St. Matthias in Trier. Die beiden sind oft in der Matthias-Kirche zu sehen – einfach als Gottesdienst-Teilnehmer.
Am 1. Weihnachtstag hat Ralf Schmitz als Pfarrverwalter die Heilige Messe in St. Matthias gefeiert. Malu Dreyer und ihr Mann haben dabei von der Inklusiven Messe am 2. Weihnachtstag erfahren. Malu Dreyer hatte schon öfter gesagt, dass sie gern mal einen Inklusiven Gottesdienst mit Gebärdensprache erleben möchte. So saß sie mit ihrem Mann einfach in der Reihe der Gottesdienst-Besucher. Und sie gebärdete natürlich mit: „Halleluja!“
 

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2017

Ich stehe an der Tür
und drücke die Klingel:
Wenn du die Blitzlampe siehst
und die Tür öffnest,
werde ich eintreten
und mit dir essen und trinken
und du mit mir!
Offenbarung 3,20 – für gehörlose Menschen

Eine andere „Aus-Sicht“:
Von draußen, in der Nacht,
Vieles erscheint in einem anderen Licht.
Als die richtige Zeit da war,
kam Gott „persönlich“,
als Mensch,
in seine Schöpfung,
seine Welt und Zeit.
Alles erscheint in Seinem Licht.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr 2017!
Das KGG-Website Team

Ökumenischer Gottesdienst und Adventsfeier am 11. Dezember in Koblenz

In diesem Jahr fand der ökumenische Gottesdienst und die Adventsfeier in der Herz Jesu Kirche und Pfarrsaal statt. Zuerst gab Mittagsbüffet statt Geschenke. Alle hatten guter Appetit und das Essen war sehr lecker.
Um 14 Uhr fand der ökumenische Gottesdienst in der Kirche Herz Jesu statt. Es kamen 50 Personen zur Feier…

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„Heut ist Nikolaus-Abend da!“ … bei den Familien aus Koblenz und dem Hunsrück in der Jugendkirche Hahn am 4. Dezember

Das haben wir auch noch nicht gesehen: ein einsamer Nikolaus am Busbahnhof auf dem Flughafen Hahn. Am Sonntag fahren nur ganz wenige Busse. So stand der Heilige Mann da – in kalten Wind, mit Sonnenbrille in strahlender Sonne. Er wartete auf einen Bus, der ihn zur Jugendkirche „crossport to heaven“ bringen sollte. Dort waren die Familien der katholischen Gehörlosengemeinde aus dem Hunsrück und aus Koblenz zusammen.
Wo waren denn alle?
Hatten sie sich verpasst?
Warum?

Aber nun erstmal alles der Reihe nach…
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Erste Advents- und Weihnachtsgrüße 2016 – aus St. Louis/USA



Hier unsere ersten Advents- und Weihnachtsgrüße für dieses Jahr.
Sie kommen – wie immer – von Schwester Maureen. Sie grüßt mit Bildern aus St. Louis, wo sie und ihre Schwester Susan wohnen. Sie schreibt: „Kaum zu glauben: Jetzt fängt schon das 17. Jahr im neuen Jahrtausend an! Sie berichtet von schönen Erlebnissen in der ersten Jahreshälfte 2016 – und dass sie wieder im „Ministry Formation Program“ unterrichtet. Diese Ausbildung für gehörlose Menschen als „ehrenamtliche Seelsorger“ hat sie vor vielen Jahren selbst gegründet. Jetzt macht sie wieder mit.
Zuerst aber freut sie sich auf „Weiße Weihnachten“.
Und sie bittet: „Wenn wir keinen Schnee haben, schickt uns bitte etwas von Eurem, falls Ihr welchen übrig habt!“ Wahrscheinlich nicht, höchstens im Eisschrank! Ich habe ihr geantwortet, dass sie mit dem neuen Präsidenten in den USA im nächsten Jahr wieder Schnee haben werden. Er sagt: „Den Klimawandel gibt es ja gar nicht!“
Schwester Maureen grüßt alle sehr herzlich und wünscht:
A very Merry Christmas and a blessed 2017 – Frohe Weihnachten und ein Gesegnetes Neues Jahr 2017!

„Wachet auf!“ – Adventsgottesdienst mit Totengedächtnis im Pfarrhaus Trier am 27. November

 

 

 

Sind 20 Personen im Gebärdensprach-Gottesdienst „viel“ oder „wenig“? Kommt drauf an. Wenn man in der Herz-Jesu-Kirche ist, sind es wenig. Wenn da aber die Heizung ausfällt und man ins Pfarrhaus gehen muss, sind es viele!
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