DGS-Unterricht für Fremde – KGG bietet den 2. Kurs an


Vor zwei Jahren haben Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern einen ersten DGS-Kurs für eine Woche bekommen. Sie mussten viele verschiedene Sachen gleichzeitig lernen: die deutsche Schrift, deutsche Worte, deutsche Gebärden, deutsche Kultur.
Die DGS-Kurs-Woche verlief super. Die Flüchtlinge haben weiterhin Bedarf DGS und Schreiben zu lernen. Nach langem Warten und Kämpfen hat die Kath. Gehörlosengemeinde die Zwischenlösung gefunden: Rebecca bietet einmal in der Woche, immer am Mittwoch zwei Stunden den Kurs für Flüchtlinge an. Die Flüchtlinge freuen sich, dass sie endlich lernen dürfen und haben viel Spaß. Hier seht ihr das Video, ein kleines Interview mit Hani, dem Hausmeister im Pfarrhaus der KGG. Hani findet den Kurs sehr wichtig für die Zukunft. Er freut sich sehr zu lernen. Rebecca unterrichtet super. Hani versteht besser und bedankt sich. Das Projekt „DGS für Fremde“ muss weitergehen!

„Durch das Dunkel hindurch“ Ostertage 2018 – in der Trierer Herz-Jesu-Kirche

Die Ostertage 2018 haben wir im Rahmen des Kirchenprojekts “.sredna – anders sehen hören schmecken“ inklusiv in der Herz-Jesu-Kirche gefeiert. Hier die Berichte:

Gründonnerstag
mit der Abendmahlsfeier und der Fußwaschung

Karfreitag
Gottesdienst vom Leiden und Sterben Jesu Christi

Osternacht

Feier der Auferstehung Jesu Christi mit Taufe und Firmung von Erwachsenen 

Ostertage im Trierer Pfarrhaus vom 29. März bis 1. April – eine bunte Mischung!

In diesem Jahren war viel los im Trierer Pfarrhaus,
in den Ostertagen vom 29. März bis zum 1. April:
- die treuen Ostergäste waren wieder da, die schon seit vielen Jahren kommen
- 3 junge Leute aus unserer Gemeinde, die im Juni gefirmt werden und sich auf die Firmung vorbereitet haben
- eine Gruppe von hörenden Erwachsenen, die sich die Taufe an Ostern vorbereiten – und deren Muttersprache Deutsch oder Persisch ist.
Alle haben erlebt, dass das Volk Gottes, die Kirche bunt ist. Zu ihr gehören nicht nur Menschen mit einer Sprache und Kultur, sondern viele. Sie alle feiern die Auferstehung Jesu. Sie feiern, dass der Vater Jesu die Menschen liebt und dass der Heilige Geist sie zusammen führt und zusammen hält.
Die Menschen der Ostergemeinschaft haben zusammen gebastelt, gegessen, getrunken, sich unterhalten, Gottesdienst gefeiert. Hier ein paar Eindrücke. Weiterlesen / Weitere Bilder

Misereor-Fastenaktion 2018 – alle Materialien auf einen Blick

Wie in jedem Jahr hat das Hilfswerk Misereor gutes Material für die Fastenaktion vorbereitet. Diesmal gibt es viele Informationen – auch mit Untertiteln – über das Thema Heute schon die Welt verändert?

Alle Informationen zur Fastenaktion 2018 auf einen Klick:

https://www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion/

Hungertuch-Film und Bilderreihe mit Untertiteln (zuschaltbar bei YouTube)
https://www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion/hungertuch/

https://www.youtube.com/watch?v=aq2vRFRaqOY

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KOMMT NOCH: Vorbereitungszeit auf Ostern 2018

Wer ein Fest feiern will, muss sich vorbereiten, innerlich und äußerlich. Mit einem Glaubensfest ist das genauso. OSTERN ist unser größtes Glaubensfest: Jesus ist von den Toten auferstanden. Er zieht uns mit in sein neues anderes Leben.
Die Vorbereitungszeit auf OSTERN heißt „Fastenzeit“ oder „Österliche Bußzeit“. Sie ist eine große Chance: Wir können unser Verhalten überprüfen, verbessern und einen neuen Anfang machen…
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Inklusive Weihnachtsmesse am 2. Weihnachtstag – 26. Dezember in Trier

Weihnachten 2017 in Trier – wirklich inklusiv! Wie in jedem Jahr feierten die Trierer Gehörlosen mit ihren hörenden Freunden und Gemeindemitgliedern einen wunderbaren, lebendigen Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtstag – nachmittags um 17.00 Uhr.
In diesem Jahr war er wirklich inklusiv, so wie schon die Feier der Osternacht. Menschen, die aus dem Iran nach Deutschland geflohen sind, haben sich entschieden, den Christlichen Glauben anzunehmen. An Weihnachten waren es eine Familie mit 2 Kindern und 2 einzelne Erwachsene. Eine Familie, die im Moment in der Pfalz leben muss, bekam keine Erlaubnis, um nach Trier zur Taufe zu kommen. So kam zur Deutschen Gebärdensprache und zur Deutschen Lautsprache auch noch „Farsi“,dazu „Persisch“, die Muttersprache unserer iranischen Freunde.
   
Es ist bewegend, wenn erwachsene Menschen oder eine ganze Familie getauft und gefirmt werden. Sie zeigen, dass man sich für den Glauben entscheiden muss. Christ ist man nicht „automatisch“. Der Diakon Stephanus hat seinen Glauben an Jesus mit dem Leben bezahlt. Ihn feiern wir in jedem Jahr am 26. Dezember. Er zeigt: Glaube, das ist nicht nur „Spaß“ – das kann auch sehr ernst sein – und ein großes Opfer fordern.
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Inklusive Messe „Leben im Herbst“ am 21. Oktober, 17.00 Uhr in Herz-Jesu-Trier

Mitte Oktober. Es ist Herbst geworden.
Die Trauben werden geerntet, das Laub wird bunt.
Für das Wochenende sind noch ein paar schöne Tage gemeldet.
Trotzdem spüren wir:
Eine andere Jahreszeit beginnt.
Im Kalender –
und für den ein oder anderen auch persönlich.
„Leben im Herbst“.

Dieses Thema beschäftigt uns in der Inklusiven Messe am 21. Oktober um 17.00 Uhr in Herz Jesu in Trier.
In der (hörenden) Pfarrei St. Matthias gibt es einen Seniorenchor, die  „Mattheiser Spätlese“. Etwa 50 Mitglieder treffen sich jeden Freitagmorgen zum Singen und anschließend zum Mittagessen. Die „Mattheiser Spätlese“ gestaltet den Gottesdienst mit.
Im Trierer Gehörlosensportverein gibt es eine Gruppe „50 plus“ – sie trifft sich ab und zu zu gemeinsamen Veranstaltungen. An diesem Samstag gestaltet die Gruppe zum Abschluss ihres Treffens die Inklusive Messe in Herz-Jesu ebenfalls mit.
Dafür bildet sich ein spontaner Gebärdenchor „50plus“.

Nach der Messe gibt es unter der Empore in der Kirche eine Begegnung:
bei Wein, frischem Apfel- und Traubensaft und Zwiebelkuchen.
Dazu sind Gehörlosen und Hörenden herzlich eingeladen!

 

Trierer Hochgebet in der Heiligen Messe – in DGS

Manchmal kommen nur Gebärdensprachler zu einer Heiligen Messe, zum Beispiel in Gottesdiensten mit Senioren, bei Sitzungen mit unseren Räten, bei Gottesdiensten mit den Gehörlosenvereinen.
Diese Gottesdienste sind selten, deshalb bin ich darin nicht so geübt. Wir haben einmal einen gebärdensprachlichen Text erarbeitet, den kann ich nicht so „auswendig“ wie den LBG-Text. Wir zeigen das DGS-Hochgebet auf „taub-und-katholisch“ und freuen uns über Rückmeldungen.
Pfr. Ralf Schmitz, KGG Trier