Informationen über das neue Bundes-Teilhabe-Gesetz: in Leichter Sprache!


Viele reden drüber, die wenigsten haben es gelesen – oder verstanden:
Das neue „Bundes-Teilhabe-Gesetz“.
Hier gibt es Informationen in Leichter Sprache -
gut für alle, die das „Juristen-Deutsch“ nicht so gut verstehen.
Zum Beispiel ich selbst! (Ralf Schmitz, Pfarrer)

Gehörlose als Opfer von sexuellem Missbrauch. Opferhilfe beim „Weißen Ring“

Theresia Wagner ist unsere Ansprechpartnerin für Prävention (Schutz vor Gewalt) im Bistum Trier.
Sie leitet die Lebensberatung in St. Wendel. Sie hat für gehörlose Menschen wichtige Informationen gefunden. Herzlichen Dank!

Was ist der  „Weiße Ring“?
Unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, Staatsangehörigkeit und politischer Überzeugung erhalten Opfer von Kriminalität (=Verbrechen) schnelle und direkte Hilfe. In Deutschlang gibt es ein Netz von mehr als 3.000 ehrenamtlichen Opferhelferinnen und Opferhelfern in 420 Außenstellen.
Online-Beratung: http://weisser-ring.de/hilfe/onlineberatung
Außerdem sind wir für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe und des Opferschutzes sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner.
Der WEISSE RING wurde am 24. September 1976 in Mainz als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“ gegründet und zählt aktuell rund 50.000 Mitglieder.
Mehr Infos: http://weisser-ring.de
In der neuen Ausgabe 1/2017 der Mitgliederzeitung gibt es zwei interessante Artikel:
    
Runterladen Interview                        Runterladen Opferhilfe

Online-Chat-Beratung – für Eltern mit hörbehinderten Kindern, für Geschwister von hörbehinderten Kindern, für hörbehinderte Jugendliche – die nächsten Termine!

Unsere Kontaktperson zu den Katholischen Beratungsstellen im Bistum Trier Theresia Wagner (St. Wendel) hat uns ein paar interessante Links geschickt.
Hier kommen die Termine für die nächste Online-Chat-Beratung:

Weiterlesen / Weitere Bilder

Vortrag in Ochtendung: Wohnformen im Alter am 22. September

Zum Vortrag in Ochtendung waren 11 Gehörlose gekommen, natürlich auch zwei Gebärdensprach-Dolmetscherinnen. Es war schon interessant,  wo und wie man im Alter wohnen soll bzw. was man empfehlen kann. Referent Marc Battenfeld von der Verbandsgemeinde Polch informiert und erklärt viele Einzelheiten. Weiterlesen / Weitere Bilder

19. bis 23. September: IEWG-Konferenz in Budapest/Ungarn

Hier das Interview mit Rebecca Mathes auf youtube. Die Fragen stellte Maria Fiebus:

Alle zwei Jahren findet die Konferenz der IEWG-(International Ecumenical Working Group = International Ökumenische Arbeitsgruppe) statt.

In diesem Jahr war sie in Budapest/Ungarn.
100 Teilnehmer mit verschiedenen Berufsgruppen, z. B. PfarrerInnen, Studenten, ehren-und hauptlichen MitarbeiterInnen aus der Gehörlosenseelsorge aus Europa und Afrika haben teilgenommen. Die Hauptthemen waren die Arbeit mit Taubblinden und die Ausbildung Gehörloser. Ich war im Auftrag  der Katholischen Gehörlosengemeinde im Bistum Trier dabei. Weiterlesen / Weitere Bilder

Ein Altenheim-Bewohner und sein Begleiter: Ausflug nach Koblenz am 15. September

Am 15. September machten alle Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Martin einen Ausflug. Es ging nach Koblenz an die Mosel. Dort gab es leckeres Mittagessen und danach Kaffee und Kuchen. Danach gab es 3 Gruppen:
- Gondelfahrt  zur Festung
- Stadtspaziergang
- Schiffsrundfahrt
Tolle Idee! ABER: Ein Bewohner des Altenheims ist gehörlos. Paul Fries. Und er sitzt im Rollstuhl. Wie soll er mitmachen? Mit wem kann er sich unterhalten? Die Leiterin Frau Herzog-Sauer versteht gut, was Gehörlose brauchen. Und sie findet (fast) immer eine Lösung. Ihre Lösung diesmal hat einen Namen: Günter Adams! Weiterlesen / Weitere Bilder

„Stolpersteine“ erinnern an gehörlose Opfer der Nazi-Herrschaft – 8. September in Trier

Am 8. September wurden in Trier wieder einmal „Stolpersteine“ in einen Bürgersteig gelegt: diesmal in der Engelstraße, vor dem Eingang zum früheren Evangelischen Elisabeth-Krankenhaus.
Die Stolpersteine erinnern an Menschen, die von der Nazi-Herrschaft gequält und getötet wurden: Menschen mit jüdischem Glauben, anders Denkende, Sozialisten und Kommunisten, Roma und Sinti (die man früher „Zigeuner“ genannt hat) , Schwule und Lesben, viele andere mehr – und auch Menschen mit einer Behinderung, darunter gehörlose Menschen.  Weiterlesen / Weitere Bilder

Flucht – Fluchtgründe – und die KGG?

Am Anfang der Sommerferien haben viele Menschen Angst
wegen Amok-Lauf und IS-Terror in München, Ansbach und Würzburg.
Angst entsteht durch eine „echte“ Bedrohung und durch das, was die Medien daraus machen.
Wir kennen die Psychologin Christine Telser (Hochschule der Polizei auf dem Hahn) von einigen Veranstaltungen. Sie hat heute im Trierischen Volksfreund auf einige Fragen geantwortet.

Einige suchen jetzt die Schuld bei den Flüchtlingen. Oder bei der Bundeskanzlerin, die im vorigen Jahr in Ungarn eine „menschliche Katastrophe“ verhindert hat. Viele Mitbürger haben geholfen. Sie helfen jetzt auch bei der Integration von Flüchtlingen. Auch in unserer Gehörlosengemeinde.
Es gibt viele Gründe, die eigene Heimat zu verlassen. Das passiert niemals freiwillig.
Hier sind einige Flucht-Gründe dargestellt.

Wahrscheinlich sind bei den Flüchtlingen auch einige Straftäter dabei. Trotzdem darf man nicht alle Flüchtlinge verdächtigen.
Der beste Schutz ist Integration: Die Flüchtlinge, die bei uns bleiben, müssen schnell in der Gesellschaft ankommen und mitmachen können. Gut, dass einige aus der KGG gehörlose Flüchtlinge sehr gut unterstützen!