CODA Vortrag/Workshop für gehörlose Eltern – hörende Kinder

Am Samstag 05.05.2018 war in der Liebfrauenkirche-Gemeindesaal Neuwied CODA Vortrag/Workshop für gehörlose Eltern – hörende Kinder.
Nach der Begrüßung hat Referentin Magdalena Grzyb aus Köln uns vorgestellt und ihre Erfahrung geschildert. In DGS ohne Stimme war die Kommunikation. Es verlief super.
Auch die CODA Kinder haben in DGS ohne Stimme mitgemacht. Weiterlesen / Weitere Bilder

KOMMT NOCH: Familientreff-Vortrag: „CODA – Hörende Kinder Gehörlose Eltern, Leben zwischen zwei Welten“ am 5. Mai in Neuwied

Familientreff-Vortrag: „CODA – Hörende Kinder Gehörlose Eltern, Leben zwischen zwei Welten“ am 5. Mai in Neuwied
Hier findet Ihr Information zum Ausdrucken!
Anmeldung bis 29.04.2018 bei Christine Becker

DGS-Unterricht für Fremde – KGG bietet den 2. Kurs an


Vor zwei Jahren haben Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern einen ersten DGS-Kurs für eine Woche bekommen. Sie mussten viele verschiedene Sachen gleichzeitig lernen: die deutsche Schrift, deutsche Worte, deutsche Gebärden, deutsche Kultur.
Die DGS-Kurs-Woche verlief super. Die Flüchtlinge haben weiterhin Bedarf DGS und Schreiben zu lernen. Nach langem Warten und Kämpfen hat die Kath. Gehörlosengemeinde die Zwischenlösung gefunden: Rebecca bietet einmal in der Woche, immer am Mittwoch zwei Stunden den Kurs für Flüchtlinge an. Die Flüchtlinge freuen sich, dass sie endlich lernen dürfen und haben viel Spaß. Hier seht ihr das Video, ein kleines Interview mit Hani, dem Hausmeister im Pfarrhaus der KGG. Hani findet den Kurs sehr wichtig für die Zukunft. Er freut sich sehr zu lernen. Rebecca unterrichtet super. Hani versteht besser und bedankt sich. Das Projekt „DGS für Fremde“ muss weitergehen!

30 Jahren-Seniorentreffen in Trier am 8. Dezember

     

„Der Seniorentreff in Trier besteht seit dem 24. September 1987. Er entstand auf Initiative des gehörlosen Ehepaares Schütt“. So feierte der Trierer Seniorentreff in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag.
Senioren-Leiterin und 2. PGR-Vorsitzende und ihre Tochter Sonja hatten wie in jedem Jahr schöne Adventskränze für das Pfarrhaus vorbereitet: an der Haustür, im Treppenhaus und im „Salon SALVE“.
Zur Feier hatte Beate den alten Text von Agnes Klinkner und Pfarrer Schmitt – beide schon verstorben – mitgebracht. So konnte geklärt werden, wie alles angefangen hat.
Es gab ein leckeres Mittagessen, gute Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen, eine Rede der Leiterin – und viele Geschichten aus der Alten Zeit.
Herzlichen Dank an die alten und neuen Mitglieder und die Leitung in den letzten 30 Jahren! Der Trierer Seniorentreff und seine Freunde aus Koblenz und Saarbrücken ist sehr lebendig!
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Neues von der ONLINE- Beratung: „Meine Geschwister sind hörend/taub“ wir verstehen uns nicht“ Chat am 31. Juli


Highlights im Juli:

Für Jugendliche (bke-Jugendberatung.de) haben wir im Juli eine große Angebotsvielfalt:
so wird es neben den traditionellen Zeugnischats erstmals einen kreativen Poetry-Slam-Chat geben und einige interessante Expertenchats:

„Meine Geschwister sind hörend/taub… – wir verstehen uns nicht“ begleitet von einer hörenden Kollegin und unserer gehörlosen Expertin. Sie arbeitet als Sozialpädagogin im Projektbüro für Kinder und Jugendliche mit HörBarriere. – 31. Juli 19.00 – 21.00 Uhr
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Sehen statt hören: Vorsorgen für den Notfall – Patientenverfügung

„Beatmung, künstliche Ernährung, Reanimation – im Notfall startet das medizinische Vollprogramm. Doch nicht jeder möchte sein Leben um jeden Preis künstlich verlängern. Damit die behandelnden Ärzte die persönlichen Wünsche kennen und berücksichtigen, müssen sie niedergeschrieben sein – in einer Patientenverfügung.“ Zitat – Stand: 22.03.2017
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„Ich & Du – Selbstwertgefühl und Respekt“ – Vortragsnachmittag in Koblenz am 11. März

Am 11.03.2017 fand in Koblenz ein Vortrag zum Thema „Ich & Du – Selbstwertgefühl und Respekt“ statt.  Sandra Friedrich  (gl) hat in DGS referiert.
Wir waren sehr erfreut, daß über 70 Besucher für diesen Vortrag kamen. Der Vortrag war sehr interessant!

Vor allem wurden die Unterschiede von taub, gehörlos, schwerhörig und hörend ausführlich erklärt. Es wurde ebenfalls sehr gut erklärt, was das Selbstwertgefühl ist und wodurch es gesteuert wird. Nämlich durch die Gesellschaft, Erziehung, Denkstrukturen usw.
Für das leibliches Wohl wurde gesorgt. In den Pausen haben sich die Teilnehmer angeregt unterhalten, weil es viele Fragen gab.
Es war ein aufschlußreicher informativer Samstag. Wir gingen mit neuen Erkenntnissen und nachdenklich nach Hause. Es ist wirklich empfehlenswert, so einen Vortrag mal zu besuchen.
Das KGG Familienteam Koblenz/Neuwied möchte vor allem für die Unterstützung beim Essen/Getränke-Verkauf und Küchendienst Helga Kleefuß und Irmgard Krämer herzlich danken.
Bericht: Daniela Reininghaus/Christine Becker von KGG Familienteam Koblenz/Neuwied; Fotos: Daniela Reininghaus
     
   
 

     

Hier der Flyer zum Runterladen
 
   

Das Misereor-Hungertuch 2017 in der KGG Trier

Das ist das Hungertuch 2017 des Hilfswerks Misereor. Der Künstler Chidi Kwukiri aus Nigeria hat es gemacht. Die Überschrift ist ein afrikanisches Sprichwort: „Ich bin, weil du bist“.

Ich bin, weil du bist.
Das sagt ein Kind zu seiner Mutter, seinem Vater.
Ich bin, weil du bist.
Das sagen zwei Menschen zueinander, die sich lieben.
Ich bin, weil du bist.
Das sagt der Mensch zur Natur.
Ich bin, weil du bist.
Das sagt ein Mensch zu Gott.

Ich bin, weil du bist.
Du bist nicht mein Feind, mein Gegner, mein Konkurrent.
Du bist der Anfang, die Grundlage meines Lebens.
Ich bin, weil du bist.
Es gibt mich, weil es dich gibt.
Ich lebe, weil du lebst.
Ich lache, spreche, gebärde, freue mich, kämpfe, träume,
weil du da bist.
Ich habe keine Angst,
weil du da bist.

Ich bin, weil du bist.
Diese Botschaft ist sehr einfach –
und sehr anders als die Botschaften in unserer Welt.
Es gibt viele Menschen, die sagen:
ICH zuerst! MEIN Land, MEIN Glaube,
MEINE Hautfarbe, MEINE Sprache, MEINE Kultur. ICH.

Das Tuch sagt: DU zuerst.
Nicht: Du bist, weil ich bin, sondern:
Ich bin, weil DU bist.

Diese andere Perspektive (=Blickwinkel) wollen wir in der Zeit vor Ostern und in der Zeit nach Ostern neu einüben.
Wir wünschen Euch eine lebendige Fastenzeit und ein Frohes Osterfest!
WIR sind, weil GOTT ist!

Ralf Schmitz und das KGG-Website-Team