Herzlich willkommen….

Hervorgehoben

Herzlich willkommen auf den Seiten der KGG Trier!
Schön, dass Du uns gefunden hast!

Anfang Mai haben wir uns daran erinnert, dass vor 10 Jahren die Behindertenrechts-Konvention der Vereinten Nationen unterschrieben wurde und Ende März für Deutschland in Kraft trat. Es ist schon einiges geschehen, aber es bleibt auch noch viel zu tun – bis alle Menschen unsere Gesellschaft und unsere Kirche mitgestalten können, so wie sie es wollen. Inklusion ist ein Recht – keine „Sozialleistung“.

Am nächsten Wochenende ist Europa- und Kommunalwahl.
Wir haben einen Link zu Informationen der Kirchen zur Europawahl in Leichter Sprache: http://web.kgg-trier.de/wahlaufruf-zu-europa-in-leichter-sprache/15585/

Im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein erklärt Kilian Knörzer in einem Video,
wie man bei der Europawahl mitmachen kann.

In Rheinland-Pfalz und im Saarland werden auch die Stadt- Gemeinde- und Ortsbeiräte neu gewählt. Gehörlose, geht zur Wahl!
Video in Leichter Sprache zur Kommunalwahl gibt es hier!

Bitte prüft genau:
Wer will eine offene, freie, solidarische und menschliche Gesellschaft, in der die Starken gefördert und die Schwachen unterstützt werden? Wer unterstützt eine echte Inklusion?
Wer will die Rechte von Minderheiten einschränken, wer will, dass nur die Mehrheit unterstützt wird?
Prüft es genau, redet darüber – und dann: Wählt! Persönlich oder mit Briefwahl.

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Viele Leuten denken: Wählen bringt doch nichts!
Das haben die Diktatoren auch gesagt…. Wenn viele so denken, bekommen Diktatoren wieder die Macht. Und wenn die anderen aufwachen, kann es zu spät sein.

Also: Wählt!

Beste Grüße,
das kgg-Website-Team

 

Tisch_gepräch bei sredna19 „taub KREUZt katholisch“ am 14. Juni in der Herz-Jesu-Kirche, 19.30 Uhr

Seit 2003 lebt die Kath. Gehörlosengemeinde in der Nachbarschaft der Herz-Jesu-Kirche. Es hat ein bisschen gedauert, bis sie wirklich im Trierer Süden angekommen ist. Mit der Zeit hat sie auch ihren Platz in der Herz-Jesu-Kirche gefunden. Es ist eine kleine Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt. Sie bringt Leben mit, Freude an Farben und Licht, an Kreativität. Vor allem aber die Gebärdensprache. In Gebärdensprache kann man beten, singen, die Heilige Schrift vortragen, predigen, feiern. Ihre Freizeit wollen gehörlose Menschen nicht unbedingt mit hörenden Menschen verbringen – das tun sie ja schon in ihrem Alltag: in der Familie, bei der Arbeit, beim Einkauf, bei Behördengängen und beim Arzt. In ihrer Freizeit wollen sie mit anderen „gebärden“ – frei und stolz. Wenn hörende Menschen sich für gehörlose Menschen interessieren, mit ihnen etwas zusammen tun wollen – auch Gottesdienst feiern wollen, dann sind sie herzlich willkommen. Dann entsteht „Inklusion“.
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Eine Gruppe von jungen Gehörlosen aus ganz Deutschland ist zu einem Workshop in Luxemburg zusammen. Junge Gehörlose bzeichnen sich stolz und selbstbewusst als „taub“ – nicht als „taubstumm“, wie früher. Sie wollen herausfinden, „taub“ und „katholisch“ zusammen passt. Den Auftakt ihres Workshops macht die Gruppe in der Trier Herz Jesu Kirche.
Armin Hasselbach, pädagogische Fachkraft im Berufsbildungswerk Neuwied und „Aktivist für Gehörlosenkultur“ ist Mitglied der KGG Trier und Referent beim Workshop. In Herz Jesu ist er kein Unbekannter. Als „gehörloser Hobby-Sterne-Koch“ hat er im vorigen Jahr bei sredna18 ein DGS-Kulturtreff mit französischem Buffet in und vor die Kirche gezaubert.
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Bei diesem „tisch_gespräch“ geht es darum, was passiert, wenn „taub katholisch KREUZt“… – natürlich bei einem leckeren Imbiss vom gehörlosen Hobby-Sterne-Koch…

Stitung Anerkennung und Hilfe – Vortrag mit Gespräch in der Trierer Herz-Jesu-Kirche am 10. Mai, 15.00 Uhr

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Am Freitag, 10. Mai fand das Seniorentreff im Pfarrhaus in Trier statt. Nach dem Mittagsessen gingen die Senioren in der Herz Jesu-Kirche. Dort gab Kaffee und Kuchen. Weitere Interessierte kamen dazu.
Frau Jacqueline Goldstein ist eine Mitarbeiterin von der Beratungs- und Anlaufstelle der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ in Mainz. Sie war nach Trier gekommen und stellte die Stiftung vor.
Viele Leute mit der Behinderung haben damals im Internat, in einer Einrichtung oder in einer Pflegefamilie viel Unrecht erlitten. Auch haben viele schlechte oder wenig Bildung bekommen. Dafür wollen sich die großen Organisationen (Bund, Länder, Kirchen, Sozialverbände) entschuldigen. Deshalb haben sie zusammen die Stiftung gegründet. Frau Goldstein informierte, wie und wer den Antrag stellen kann. Anschliessend gab das Austausch und Erinnerung-Erzählungen. Mehr Informationen, siehe ganz unten!
(Text: Rebecca Mathes)
Hier die Infos zum Vortrag von Frau Goldstein zum Download

Inklusive Ostertage 2019: „MENSCH, WO BIST DU?“

An Kar- und Ostertagen zum Thema „MENSCH, WO BIST DU?“ fanden interessante Programme statt. Es kamen viele Leute zu den Gottesdiensten am Gründonnerstag mit Abendmahl und Fußwaschung, am Karfreitag mit Gang durch Trierer Viertel und das spektakuläre Endprogramm am Ostersamstag, nämlich die Osternacht „Feier der Auferstehung Christi“ mit Taufen und Firmungen.

An Kar- und Ostertagen haben auch einige Gehörlose im Pfarrhaus übernachtet und das ganze Programm miterlebt.

Am Karfreitag haben die Gehörlosen Fürbitten erarbeitet. Diese Fürbitten war für die Station „Südbahnhof“ zum Gang im Trierer Viertel gedacht.

Am Samstag haben wir Osterkerzen gebastelt und zu Mittag für ca. 25 Personen gekocht, nämlich Nudeln mit Bolognese und Tomatensoße. Am Nachmittag war dann freie Verfügung, aber alle teilnehmende Gehörlose gingen in die Stadt und haben zum Schluss Eis gegessen bevor wir wieder ins Pfarrhaus gingen.

Am Sonntag gab es zum Abschluss Osterfrühstück draußen bei tollem Wetter. Jeder bekam ein Osterei, Osterlamm als Schokolade und paar Schokoladeneier. Danach ging es mit schöner Erinnerung an die Kar- und Ostertage an die Heimreise.
Text: Daniel Beinhoff

Gründonnerstag – Abendmahl und Fusswaschung

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PGR-Klausur auf der Marienburg am 22. – 23. März

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Am 22.3.19-23.3.19 waren die PGR-Mitglieder, Beauftragten auf der Marienburg bei Bullay.

Am Freitag sind mehrere mit dem Zug in Bullay angereist. Ralf und Rebecca kamen mit dem Auto und haben 2 Teilnehmer mitgenommen. Die anderen sind dann zu Fuß hoch zur Marienburg gelaufen.

Zum Abendessen gab es neben dem Büffet auch Kartoffelsuppe. Nach dem Abendessen sind wir zum Aussichtsturm (2009 neu erbaut) gelaufen, weil wir den Sonnenuntergang sehen wollten. Leider waren wir etwas zu langsam und konnten es etwas zu spät bzw. nicht den Sonnenuntergang sehen.

Nach dem Spaziergang haben wir im Clubraum für die Heilige Messe am Samstag vorbereitet und ausgesucht, wer was macht. Dann haben wir viel unterhalten.

Am Samstag zum Frühstück kamen Norbert und Katja dazu. Es war lustig, weil Ralf zum Bahnhof gekommen ist und die beiden waren nicht da, weil sie hochgelaufen sind. Nach dem Frühstück begann die Sitzung. Moderator an diesem Tag war Daniel Beinhoff. Das Thema lautete „Zukunft mit dir“. Wir haben gesprochen, wie es in Zukunft aussieht. Wie muss und wird sich die KGG verändern?

Dann haben wir auch über das Kirchenprojekt „sredna19“ in der Herz-Jesu-Kirche gesprochen. Die KGG wird bei vielen inklusiven Veranstaltungen mitmachen und einen Gebärdensprachkurs anbieten.

Nach dem Mittagessen haben wir gesprochen, wie es mit dem Pfarrgemeinderat aussieht, weil das Bistum Trier 35 neue Pfarreien bilden wird. Bis jetzt gibt es noch ca. 900 in ca. 170 Gemeinschaften.

Anschließend feierten wir Heilige Messe. Einige Gehörlose haben Schrifttexte und Lieder vorgetragen. Das Evangelium war die Geschichte von Jesus mit den Jüngern auf dem Berg. Das haben wir vor vielen Jahren schon einmal auf der Marienburg in einer Glaubensschule gemeinsam besprochen.

Zum Schluss gab es nach kleinen Diskussionen für die nächsten Terminen natürlich das „8. Sakrament“ (Kaffee und Kuchen). Mit gedampften Köpfen fuhren wir dann alle nach Hause.

Es war eine schöne Zeit mit vielen Diskussionen und auch „etwas Erholung“.
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Die Pfarrei Trier kommt. Mit uns.Inklusive Ideenwerkstatt am Samstag, 26. Januar

http://web.kgg-trier.de/wp-content/uploads/2014/11/Bild_Pfarrei_Trier_kommt_sp%C3%A4ter-728x1024.pngUnsere hörenden Nachbargemeinden sind in großer Aufregung.
Das Bistum Trier wird sich in den nächsten Jahren stark verändern:
Aus den 880 Pfarreien werden nur noch 35 Pfarreien. Die werden aber ganz anders sein als die Pfarreien bisher.
Eigentlich sollte die neue Gliederung des Bistums für alle Pfarreien zum 1. Januar 2020 kommen.
Nun hat Bischof Dr. Stephan Ackermann entschieden: die neue Gliederung kommt in 2 Stufen.
13 Pfarreien werden zum 1. Januar 2020 gegründet, die anderen 22 spätestens bis zum 1. Januar 2022. Vielleicht auch früher.
Was bedeutet das für die Pfarreien und für die Seelsorge? Was bedeutet das für unsere Gehörlosengemeinde?
Die Pfarrei Trier ist nicht bei der 1. Stufe. Weil unser Pfarrhaus in Trier liegt, wollen wir mit den Interessierten hier trotzdem schon überlegen, wie es weitergehen kann und wird. Deshalb ist auch die KGG zu dem Treffen eingeladen. GebärdensprachdolmetscherInnen werden dabei sein. Wir sind gespannt….
Allen Besucher*innen eine gesegnetes Neues Jahr 2019.Unsere hörenden Nachbargemeinden sind in großer Aufregung.
Das Bistum Trier wird sich in den nächsten Jahren stark verändern:
Aus den 880 Pfarreien werden nur noch 35 Pfarreien. Die werden aber ganz anders sein als die Pfarreien bisher.
Eigentlich sollte die neue Gliederung des Bistums für alle Pfarreien zum 1. Januar 2020 kommen.
Nun hat Bischof Dr. Stephan Ackermann entschieden: die neue Gliederung kommt in 2 Stufen.
13 Pfarreien werden zum 1. Januar 2020 gegründet, die anderen 22 spätestens bis zum 1. Januar 2022. Vielleicht auch früher.
Was bedeutet das für die Pfarreien und für die Seelsorge? Was bedeutet das für unsere Gehörlosengemeinde?
Die Pfarrei Trier ist nicht bei der 1. Stufe. Weil unser Pfarrhaus in Trier liegt, wollen wir mit den Interessierten hier trotzdem schon überlegen, wie es weitergehen kann und wird. Deshalb ist auch die KGG zu dem Treffen eingeladen. GebärdensprachdolmetscherInnen werden dabei sein. Wir sind gespannt….

Unsere hörenden Nachbargemeinden sind in großer Aufregung.
Das Bistum Trier wird sich in den nächsten Jahren stark verändern:
Aus den 880 Pfarreien werden nur noch 35 Pfarreien. Die werden aber ganz anders sein als die Pfarreien bisher.
Eigentlich sollte die neue Gliederung des Bistums für alle Pfarreien zum 1. Januar 2020 kommen.
Nun hat Bischof Dr. Stephan Ackermann entschieden: die neue Gliederung kommt in 2 Stufen.
13 Pfarreien werden zum 1. Januar 2020 gegründet, die anderen 22 spätestens bis zum 1. Januar 2022. Vielleicht auch früher.
Was bedeutet das für die Pfarreien und für die Seelsorge? Was bedeutet das für unsere Gehörlosengemeinde?
Die Pfarrei Trier ist nicht bei der 1. Stufe. Weil unser Pfarrhaus in Trier liegt, wollen wir mit den Interessierten hier trotzdem schon überlegen, wie es weitergehen kann und wird. Deshalb ist auch die KGG zu dem Treffen eingeladen. GebärdensprachdolmetscherInnen werden dabei sein. Wir sind gespannt….

Neujahrsempfang im Clubheim in Saarbrücken am 12. Januar

„Ich fahre heute zur Messe und zum Neujahrsempfang beim KGV Bleib Treu in Saarbrücken. Wollt Ihr mit?“ fragte Pfarrer Ralf Schmitz Jesus, Maria und Josef, die auf seinem Schreibtisch stehen, unter einem Weihnachtsstern.
„Ja, gern!“ sagten die Drei. „Da waren wir noch nie!“ So machten sie an diesem Tag ihren ersten Ausflug nach Saarbrücken….

Die Kerze mit dem Engel drauf nahmen sie gleich mit – und brachten so das Licht von Betlehem in das Clubheim der Gehörlosen nach Saarbrücken. Auch der Strahl vom Stern, der genau auf das Jesuskind zeigt, auf den Sohn Gottes, wurde eingepackt. Weiterlesen