Archiv der Kategorie: glauben & leben lernen
„Sehen statt hören“ interviewt Kardinal Reinhard Marx beim Katholikentag in Regensburg…

… und Kardinal Marx erinnert sich an das, was er als Bischof in Trier „gelernt“ hat – in der ersten und einzigen Personalpfarrei für gehörlose Menschen im Deutschsprachigen Raum ….
Danke an Angelika Sterr und Michael Geisberger für den Hinweis!
Hier der Link zum Interview
„Die Kirche und unser Geld.“ Vortrag und Gespräch heute, am 17. Juni. Trier, Pfarrhaus – ausgefallen
Die deutsche Kirche ist reich! Ihre Einnahmen und Ausgaben sind aber ein großes Geheimnis!“ Diese Meinungen sind immer wieder zu hören, besonders wenn ein Skandal bei Finanzen oder im Bauwesen durch die Presse offen gelegt wird. Wie reich ist die deutsche Kirche wirklich? Wie funktioniert die Kirchensteuer? Wie reich ist das Bistum Trier? Wie finanziert sich die Katholische Gehörlosengemeinde?“
Viele dieser Fragen können beantwortet werden!
Referenten: Manfred Wagner, Bischöfliches Generalvikariat, Arbeitsbereich Controlling für die Bistumsfinanzen; Pfr. Ralf Schmitz für die Finanzen der Kath. Gehörlosengemeinde Trier und Kommunikationsassistent

Der Vortrag ist ausgefallen wegen zu wenig Anmeldungen.
Vielleicht wird im Sommer als „Stammtisch“ durchgeführt! Infos in Kürze.
Herzlichen Dank an Referent Manfred Wagner,
der den Vortrag sehr gut vorbereitet hat!
„Ein Geist – und viele Farben!“ Gartenfest am Pfingstmontag, 9. Juni in Trier
„Hoffentlich klappt es in diesem Jahr! Hoffentlich können wir unser Gartenfest nochmal im Pfarrhaus-Garten feiern!“ – so denken die einen.
„Hoffentlich regnet es wieder – dann können wir das Gartenfest nochmal in der Herz-Jesu-Kirche feiern!“ – so denken die anderen!
So oder so – am 9. Juni ist wieder Gartenfest!
Im letzten Jahr war das Thema „Alles inklusive“ – in diesem Jahr haben wir das Thema ausgesucht: „Ein Geist – und viele Farben!“
Die Idee kommt vom dem großen Bild, das seit 2012 in unserem Pfarrbüro hängt. Der Pfarrgemeinderat hat es bei der ersten Klausur auf der Marienburg hergestellt. 4 Bilder erinnern an die Vorbereitung der Großen Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Sie zeigen, wie sich die damals neuen Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Gehörlosengemeinde vorstellen: bunt, inklusiv, mit Platz für alle Generationen, Begabungen und Grenzen. Gott führt zusammen, was getrennt ist.
Ein Bild zeigt ein Kirchenfenster: Das Licht der Sonne scheint durch das Glas und bringt so die Farben zum Leuchten. Das ist ein Bild für uns – als Einzelne und als Gemeinde.
Programm für den Pfingstmontag, 9. Juni 2914
8.30 Uhr Aufbau
11.00 Uhr Messe in der Herz-Jesu-Kirche Trier
ab 12.30 Uhr Mittagessen im Pfarrgarten
13.30 Uhr Programm
Stadtspiel (Rallye) „Eine Stadt und viele Farben“
Gartengruppe
ab 15.00 Uhr Kaffee und Kuchen
16.30 Uhr Abschluss-Aktion
17.00 Uhr “Joe’s (Deaf-)Burger“
ab 18.00 Uhr Abbau
Herzliche Einladung zum Mitfeiern, Mitspielen, Mitbeten, Mitarbeiten!
Bitte Freunde und Interessierte mitbringen! Alle sind willkommen!
Bald gibt es hier das Anmeldeformular!
Mit Gott Mauern überspringen – Ja zu Europa am 25. Mai und 8. Juni
„Wir brauchen Europa!“
Das verstehen alle, die an Grenzen wohnen.
Wir – ganz im Westen von Deutschland – wissen: Gut, dass die Grenzen offen sind!
Gut, dass es keine Kontrollen gibt!
Gut, dass wir eine gemeinsame Währung haben – den Euro.
Gut, dass wir mit unseren Nachbarn gut und friedlich verbunden sind.
Gut, dass wir gemeinsam Geschäfte machen können: bei der Arbeit, im Einkauf diesseits und jenseits der Grenzen.
Gut, dass wir Freunde auf den anderen Seiten haben.
Gut, dass wir Freunde für die auf der anderen Seite sind.
Gut, dass wir auch miteinander GLAUBEN können!
Das müssen wir erhalten und unterstützen!
Macht mit bei der Europa-Wahl am 25. Mai!
Wählt nur Parteien und Personen, die FÜR Europa sind, nicht DAGEGEN!
Macht auch mit bei der Renovabis-Aktion am Pfingstsonntag, 8. Juni 2014!
Im letzten Jahr haben wir durch Renovabis unsere Freunde in Lublin/Polen kennen gelernt. Wir haben seitdem Verbindung mit dem anderen Ende der Europäischen Union, ganz im Osten. Viele brauchen unsere Unterstützung und Solidarität!
„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern – Gemeinsam für ein solidarisches Europa!“ das fordert das Hilfswerk Renovabis.
Es gibt Leute, die sagen;: „Das klappt doch sowieso nicht!“
Der Psalm 27 sagt: „Mit Gott können wir sogar Mauern überspringen!“
Ich glaube dem Psalm!
Pfarrer Ralf Schmitz
NEU: Messe, Versammlung und Vortrag zum Thema „Vorsorge-Vollmacht“ in Trier am Sonntag, 25. Mai
Herzliche Einladung zur Messe, Versammlung und Vortrag!
Hier der Flyer zum Runterladen
Und nicht vergessen:
am 25. Mai ist noch etwas:
Europa- und Kommunalwahl!!!
Bitte auf jeden Fall wählen gehen!
Wir brauchen Europa!!!
KOMMT NOCH: Vortrag“Homöopathie-Möglichkeiten einer unterstützenden Therapie“ am 22. Mai in Ochtendung
Vortrag „Homöopathie – Möglichkeiten einer unterstützenden Therapie“ am 22. Mai 19.00-20.30 Uhr im Altenheim St. Martin Ochtendung,
Diese andere Form der Medizin soll helfen, Krankheiten sanft zu behandeln und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Bei dieser ganzheitlichen Heilmethode werden Körper Seele und Geist berücksichtigt. Homöopathie wird auch genutzt als unterstützende Behandlung bei kleineren Infekten und Verletzungen.
Referent Arnd Göbel, Heilpraktiker.
In Zusammenarbeit mit
Behinderte Menschen im Saarland gehen am 5. Mai auf die Straße!
Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter [mailto:bsk-newsletter@behindertenverband.bsk-ev.org] informiert:
Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, findet in der Landeshauptstadt eine große Protestveranstaltung statt.
Bei Rückfragen zur Protestveranstaltung stehen Ihnen der Leiter der Landesvertretung Selbsthilfe Körperbehinderter Saarland, Uwe Wagner oder seine Stellvertreterin, Dunja Fuhrmann, (Tel: 0176 49130 694) zur Verfügung.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Demonstration und Diskussionsveranstaltung für die Rechte von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Saarbrücken
„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“, so jedenfalls steht es im Grundgesetz unter Artikel 3. Die Realität sieht jedoch anders aus: Auch in Saarbrücken begegnen Menschen mit Behinderung täglich Benachteiligungen und Diskriminierungen. Zwar gibt es mit der UN-Behindertenrechtskonvention, dem Bundes- und dem Landesgleichstellungsgesetz sowie der Landesbauordnung klare gesetzliche Richtlinien, jedoch fehlen die Kontrollorgane, die eingreifen, wenn jemand dagegen verstößt.
Um auf diese Missstände aufmerksam und die Rechte von Betroffenen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, gehen am 5. Mai – dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt Saarbrücken auf die Straße. Unter dem Motto der Aktion Mensch „Schon viel erreicht – noch viel mehr vor“ informieren Interessenverbände und Behindertenorganisationen darüber, was hier schon passiert ist und was noch zu tun ist.
Der Protestmarsch, dem sich jeder Interessierte anschließend kann, startet um 11 Uhr vor dem Kaufhaus „Karstadt“ in der Bahnhofstraße und wird über den St. Johanner Markt bis zum Landtag des Saarlandes führen, wo es eine Kundgebung geben wird. Im Anschluss daran wird die Demonstration über die Wilhelm-Heinrich-Brücke durch die Straße „Am Stadtgraben“ wieder zurück zum Ausgangspunkt führen.
Um 16 Uhr lädt dann der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt zu einer Sondersitzung und Diskussionsveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien zum Thema: „Behindertenpolitische Ziele der Parteien für die Landeshauptstadt“ in den Großen Sitzungssaal der Arbeitskammer des Saarlandes in der Fritz-Dobisch-Straße 6-8 ein. Dazu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.
Peter Reichert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim
www.bsk-ev.org
Oster-Blog 2014: „In Verbindung…“ Ostertage vom 17. – 21. April
Ostermontag, 21. April
Am Ostermontag wird in jedem Jahr das Evangelium vom „Weg nach Emmaus“ gelesen. Zwei Jünger halten es in Jerusalem nicht mehr aus, wie wollen weg – in ein kleines Dorf mit dem Namen Emmaus. Jesus begleitet sie, aber sie erkennen ihn zuerst nicht. Erst als er für sie beim Abendessen das Brot bricht, verstehen sie es: Er ist auferstanden. In diesem Jahr ging unsere Osterkerze auf Reisen: nach Koblenz, in die Pfarrkirche St. Josef. Sie wurde von einigen Kindern begrüßt, die mit ihren Familien gekommen waren. Die Kindern hatten schnell das Geheimnis der Schriftzeichen und Symbole auf der Osterkerze gelüftet: Jesus ist der Herr vom Anfang bis zum Ende, auch im Jahr 2014. Die Kreuze zeigen unsere Verbindung: kleine, große, verschiedene Farben – so bunt ist die Kirche, die Menschen, die heute an Jesus glauben und Jesus „erfahrbar“ machen.
In diesem Jahr feierten wir im Gemeindebezirk Koblenz den Ostermontag – zusammen mit 6 Kommunionjubilaren, die vor gut 50 Jahren ihre Erstkommunion gefeiert haben. Es waren Karl-Heinz Schnittchen, Marianne Spurtzem, Dieter Schönberg, Maria Hamm, Michael Schmidt und Kurt Weber. Sie bekamen eine besondere Kerze zur Erinnerung. 3 Kindern feiern in diesem Jahr ihre Erstkommunion, in unserer Gemeinde oder in ihrer Heimatpfarrei. Eine spannende Frage: Wie wird ihre Jubelkommunion aussehen in 50 Jahren? Wie wird die Welt, die Kirche, das Leben und der Glaube sein? Hoffentlich lebendig!

Danach ging die Feier im Saal weiter – bei Kaffee und Kuchen und kleinen Osterüberraschungen. Gottseidank war das Wetter noch gut genug, dass die Kinder draußen toben konnten. Mit dem Ostermontag ging das Osterfest zu Ende. Herzlichen Dank an alle, die dabei mitgewirkt haben.

Ostern, 20. April
Die (Oster-)Nacht war kurz. Die Kirche konnten wir um 23.45 Uhr abschließen, dann war aber auch im Pfarrhaus noch einiges zu tun: Aufräumen und Vorbereiten des Osterfrühstücks. Die letzten sind wohl erst um halb zwei ins Bett gegangen. Um 7.30 Uhr saßen alle wieder gut gelaunt beim Frühstück. In diesem Jahr hatten wir am Ostersonntag auch noch ein Geburtstagskind: Peter begrüßte jeden, der in den Raum trat mit: „Ich hab heute Geburtstag!“ Es war nicht zu überhören oder zu übersehen. Zusammen mit dem Geburtstagskuchen gab es noch ein Geburtstagsgeschenk: Eine dicke Zigarre, die Peter mit viel Genuss und Freude raucht!

Das Licht der Osternacht breitete sich beim Frühstück aus – von der Osterkerze auf die selbst gebastelten Kerzen und auf die Kerzen des Geburtstagskuchens.
Zum Abschluss besuchte die Gruppe das Hochamt in Herz-Jesu und mit dem letzten feierlichen Gottesdienst gingen die Ostertage im Pfarrhaus und in Herz-Jesu zu Ende. Es gab viele positive Rückmeldungen: „Schön, dass Ihr da seid, dass ihr so viele Ideen habt, dass Ihr die Herz-Jesu-Kirche lebendig macht….. „
Wir haben auch zu danken: für die Gastfreundschaft in Herz-Jesu, für die Freiheit, unsere Gottesdienste auf unsere Art zu feiern, für Katja Groß, die die Gruppe gut begleitet hat, für alle, die Verantwortung übernommen haben – als Lektor/innen, im Gebärdenchor, an der Orgel – mit der Kamera, bei der Vorbereitung und beim Aufräumen des Empfangs nach dem Karfreitagsgottesdienst und in der Osternacht.
Das Thema der Ostertage wird uns sicher noch weiter begleiten: Wir bleiben „In Verbindung…“
Osternacht, 19. April
Es war stürmisch und noch sehr hell an diesem Abend vor der Osternacht. So blieb das Feuer überschaubar. Der Vorteil: die Leute konnten nahe ans Feuer kommen und die Kerze konnte brennend in die Kirche getragen werden. Insgesamt etwa 150 Menschen waren zu unserer Osternacht gekommen. So viele waren es noch nie! Es ist schön, wenn „Inklusion“ auch umgekehrt funktioniert: bei uns sind Menschen, die keine Gebärdensprache sprechen, ebenfalls herzlich willkommen – es gibt immer viel gemeinsames zu erleben und zu feiern.




Die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt unserer Gottesdienste. Es gibt so viel zu erleben: das Feuer, das Licht, die Dunkelheit, das Helle, die Geschichten aus der Heiligen Schrift, von der Erschaffung der Welt, über den Auszug aus Ägypten, die Gute Nachricht für die Armen, die Verheißung des Lebens für die Toten – und dann die Geschichte vom Leeren Grab und den Frauen, die erfahren: Der Herr ist auferstanden! Halleluja.
Danach kommt die Frage an uns: Was ist aus unserem Glauben geworden? Aus unserer Taufe? Aus den Jahren der Verbindung mit Jesus? Wir sind eingeladen, uns neu für Jesus zu entscheiden – und unsere Bereitschaft zu erneuern, mit ihm „In Verbindung“ zu sein.
Das wird durch das Osterwasser bekräftigt, es erinnert uns – wie die brennenden Kerzen – an unsere Taufe.

Nach dem festlichen Gottesdienst war unter der Empore alles vorbereitet für die Begegnung miteinander.: Sekt, Wasser, Saft, Ostereier, Kleinigkeiten zum Essen – sogar ein Osterlamm stand pötzlich noch dabei.
Das Erkennungszeichen auf der Osterkerze wurde Wirklichkeit: Große, kleine, Bekannte, Unbekannte, Menschen die mit ihren Händen und mit ihren Stimmen reden. alle verbunden in der Freude über das Osterfest – alle verbunden miteinander und mit dem Auferstandenen. Halleluja!

Karsamstag, 19. April
Karsamstag ist Arbeitstag. Es ist viel zu tun: Osterkerzen vorbereiten, das Haus schmücken, die große Osterkerze vorbereiten, die Kirche vorbereiten – dazwischen Essen kochen – und natürlich noch ein paar Stunden in die Stadt gehen. Es gibt immer noch etwas einzukaufen… Zum Beispiel eine Zigarre.
Gottseidank kam die Sonne heraus, nachdem es am Morgen ziemlich kalt war. Trotzdem waren alle tapfer und bastelten draußen.




Unser Hausmeister Siegfried Fiebus hatte extra die neuen Fahnenstangen für Ostern fertig gemacht: mit Karabinerhaken und Seilzug. Sie haben den ersten starken Wind heute Nachmittag gut überstanden.

Jetzt ist alles vorbereitet! Noch schnell Abendessen vorbereiten, Duschen, sich schön anziehen – Ostern kann kommen!
Karfreitag, 18. April
Das Frühstück hatte seinen Namen zu recht: Die ersten Ostergäste waren schon vor 8.00 Uhr auf den Beinen, um Frühstück zu machen und selbst zu frühstücken.
Anschließend wurde für den Gottesdienst geübt – ein paar kurze Theaterszenen. Die anderen bereiteten das Karfreitagsessen vor: Pellkartoffeln mit Quark und Salat. Dann wurde die Räume im Pfarrhaus vorbereitet für die Begegnung nach dem Gottesdienst.


In der Kirche war alles sehr leer und kahl. Der Gebärdenchor hatte noch etwas Zeit zum Üben.
Der Gottesdienst beginnt mit einem sehr alten Zeichen der Ehrfurcht vor Gott: Die Gottesdiensthelfer und der Priester legen sich nach dem Einzug auf den Boden.
Das Wichtigste in diesem Gottesdienst ist die Leidensgeschichte von Jesus und die Leidensgeschichten von Menschen aus unserer Zeit. Sie wurden in den Fürbitten vor Gott getragen. Die Leidensgeschichte von Jesus wurde in 6 Stationen gespielt. Die 70 Gottesdienst-Teilnehmer waren sehr konzentriert – genauso wie die „Spieler“: Jesus, die Soldaten, die weinenden Frauen, die Leute.

Danach wird das Kreuz enthüllt und mit einem Ruf verehrt: „Seht das Holz des Kreuzes. Unser Herr hat dort gehangen. Er ist das Heil für die Welt. Kommt, wir wollen ihn anbeten!“

Nach der Enthüllung des Kreuzes wurde die Heilige Kommunion gefeiert – mit dem Brot, das am Gründonnerstag übrig geblieben ist.
Nach der Geschichte vom Begräbnis Jesu wurde das Kreuz vom Altar herunter genommen und auf den Altarstufen abgelegt. Es wurde mit Kerzen und Blumen verehrt. Die Gottesdienst-Teilnehmer kamen nach vorn. Sie konnten selbst Blumen ablegen oder ein paar Körner in die feuchte Erde in einer Schale drücken. Jesus hatte gesagt: „Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt und stirbt, bringt es große Frucht!“


Nachdenklich und still ging der Gottesdienst in der Kirche zu Ende. Im Pfarrhaus war es bei der Begegnung umso lebhafter. Bei der großen Kaffeemaschine war die Sicherung ausgefallen – trotzdem bekamen alle ihren Kaffee und einen einfachen Kuchen. Wem es immer noch kalt war, der konnte sich schnell mit Händen und Armen „warm reden“.

Auch ein Büro kann ein schöner Ort fürs Kaffeetrinken sein.
Vor dem Abendessen war noch einiges aufzuräumen und wieder vorzubereiten.
Nach dem Abendessen wollten einige Ostergäste nochmal in die Kirche gehen. Dort gab es ein schönes Spiel aus dem Licht der Abendsonne und den Farben der Kirchenfenster.
Einige Gäste waren zum ersten Mal in der Herz-Jesu-Kirche. Da gab es einiges zu entdecken: auf den Kirchenfenster, auf der Orgelempore und vor allem unten am Altar.
Verbindung mit Gott, mit den Leidenden und Miteinander!
Gründonnerstag, 17. April
Die ersten Oster-Gäste klingelten schon um 16.00 Uhr an der Pfarrhaustür. 10 sollten es in diesem Jahr sein. Die meisten sind schon seit vielen Jahren dabei. Sie kennen den Ablauf: Ankommen, Wiedersehen, Begrüßen, Abendessen, Betten beziehen. In die Kirche.
In diesem Jahr begleitet uns das Kreuz der „Synode im Bistum Trier“. 2 Mitglieder unserer Gemeinde sind Mitglieder der Synode. Es ist ein Kreuz, das aussieht wie ein Puzzle-Stück. Es steht nicht, es liegt nicht, aber es kann Kontakt-Stellen. Es kann in Verbindung treten. Heute Abend ist es „blau“: Farbe des Wassers, Farbe des Himmels.
Am Gründonnerstag feiern wir schon seit einigen Jahren nach dem Abendmahl die gemeinsame Fußwaschung. Man weiß nie, wer kommt und wie viele wird sind. In diesem Jahr waren wir fast 50 Gottesdienst-Teilnehmer: aus dem Pfarrhaus, aus unserer Gemeinde, aus der Nachbarschaft von „Herz-Jesu“, aus der Wohngemeinschaft „Smile“ in Heiligkreuz. Einige unbekannte Gesichter waren dabei. So viele waren wir noch nie. Wie immer war die Feier ganz „inklusiv“ mit Gebärden und Stimmen, mit Händen, der Orgel und den Holzklappern, mit einfachen Liedern zum Mitmachen und Mitsingen, mit Lateinischem Choral.


„Wo die Liebe ist und Zärtlichkeit und Freundschaft, da ist Gott“. So haben wir während der Fußwaschung und der Salbung gesungen. Nach dem Auftrag Jesu haben wir einander die Füße gewaschen – und wie Maria von Betanien haben wir die Füße mit Öl gesalbt. Wer das nicht möchte, kann auch die Hände waschen und salben. Es ist ein wunderbares Zeichen – das man nicht besonders erklären muss. Man kann es einfach nur erleben. „Wo die Liebe ist und die Zärtlichkeit und die Freundschaft, da ist Gott!“ In Verbindung mit Jesus – und miteinander!
Der AK Gebärdensprache informiert: Am 28. März kein KULTURTREFF aber ARBEITSKREIS-SITZUNG
Am 28. März war ein Kulturtreff geplant, das muss leider ausfallen: Es gibt dringende Themen rund um die “Gebärdensprache“, deshalb muss der Arbeitskreis sich treffen:
Freitag, 28. März, 19.30 – 21.00 Uhr im Pfarrhaus
Wir werden dann auch festlegen, wann das KULTURTREFF „Amerika“ nachgeholt werden soll.
Wir bitten um Verständnis!





