Papst Franziskus

Papst vor den Priestern seines Bistums Rom:
„Ich habe einmal ein Kreuz gestohlen…“ 6. März 2013

http://de.radiovaticana.va/news/2014/03/06/papst_an_r%C3%B6mische_priester:_%E2%80%9Eweinst_du_k%C3%A4mpfst_du_streichelst_du/ted-779188
http://blog.radiovatikan.de/das-kreuz-von-buenos-aires/
Das Kreuz von Buenos Aires Text
Weinst du? – Kämpfst du?- Streichelst du?“  Text

Die Revolution des Mario Jorge Bergoglio
Tagesanzeiger vom 28.10.13
 

Interview auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Rio
28. Juli 2013: Interview beim Rückflug vom Weltjugendtag in Rio

Erste Auslandsreise nach Lampedusa – Schrei nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit
Link zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung
8. Juli 2013: Erste Auslandsreise nach Lampedusa - und die Sommer-Reisen der KGG

Über das Bischofsamt
21. Juni 2013: Ansprache an päpstliche Vertreter

PAULINUS zur Wahl von Papst Franziskus am 13. März 2013
Sonderseite 

Nachklang zum Konklave:

 

 

 


KOMMT NOCH: Besinnungstage auf der Marienburg vom 5. bis 7. Februar

Wie in jedem Jahr wird es wieder Besinnungstage für Schülerinnen und Schüler auf der Marienburg geben. Eingeladen sind alle, die die Gehörlosenschulen in Neuwied, Lebach und Trier besuchen und im Jahr 2015 aus der Schule entlassen werden. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Tage.

CI oder/und Gebärdensprache? Ein guter Artikel in der „Frankfurter Allgemeinen“ am 6. Februar

Unser aufmerksamer „Römischer Reporter“ Dominic Lück hat einen interessanten Artikel in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 6. Februar 2014 gefunden:
„Gehörlose Kinder – stumm in zwei Welten“ – weil das Sozialamt die Gebärdensprach-Förderung nicht bezahlen will…

 

Besuch von Weihbischof Dr. Helmut Dieser am 26. Januar: „Ein Tag in einer anderen Welt“

Hier der Bericht vom Teil 1 der Visitation am 3. Dezember

Sonntag, 26. Januar
10.00 Uhr, Pfarrhaus

   

Der PGR-Vorsitzende Norbert Herres gibt letzte Erklärungen wie der Tag mit Weihbischof Helmut Dieser ablaufen soll. 2 PGR-Mitglieder können nicht kommen. Die anderen sind gut gelaunt  - aber nicht aufgeregt. Namenskärtchen sind vorbereitet. Jedes Mitglied soll sagen, wo er/sie wohnt und wo er/sie in der Gehörlosengemeinde mitarbeitet.

10.30 Uhr, Pfarrhaus

  

Dann kommt Weihbischof Helmut Dieser. Er wird begleitet von seiner Referentin Jutta Schmitz.
Nach einer kurzen Begrüßung im Pfarrbüro geht es ins Gartenzimmer, zum ersten Teil des Treffens.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Verwaltungsrates stellen sich vor. Sie sind selbst überrascht, wie viel Aufgaben die einzelnen Mitglieder haben. Das sagt auch Weihbischof Dieser: Die Mitglieder haben ein großes ehrenamtliches Engagement. Sie machen ihre Gemeinde lebendig. Sie bringen die Gaben ein, die der Geist Gottes in sie gelegt hat! Er hat zwar schon Kontakt mit gehörlosen Menschen gehabt – als früherer Pfarrer von Kasel kennt er natürlich Familie Herres und hat sogar 2 Kinder getauft. Aber mit der Gehörlosengemeinde als ganzer hatte er noch keinen Kontakt.
  
Es kommen die Themen zur Sprache, die den Pfarrgemeinderat im Jahr 2014 beschäftigen: Sexueller Missbrauch und Prävention (Schutz), Patientenverfügung, Gebärdensprache und Synode. Anschließend gibt es eine interessante Aussprache zu verschiedenen Themen: von der Schwierigkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am Sonntag bis hin zur Bedeutung der Beichte und des Bußsakraments.
Dann will der Bischof mit den PGR-Mitgliedern ohne die Seelsorger sprechen. Die kümmern sich zusammen mit Pfarrsekretärin Anne Freitag um das Mittagessen. Weihbischof Dieser sagt später in der Messe, dass er einen selbstbewussten engagierten Pfarrgemeinderat erlebt hat, der weiß, was er will und der Verantwortung übernimmt – um sich für das Reich Gottes und das Wohl von gehörlosen Menschen einzusetzen.
      
Nach dem Tischgebet „Der Engel des Herrn…“ gehen die Gespräche weiter: Der Bischof erfährt etwas über das „Lormen“ als eine Kommunikationsform mit taubblinden Menschen. Er erzählt von seinem Weg zum Priesterdienst und seine  ersten Kontakte mit Menschen mit Behinderung. Gibt es eine Zusatz-Ausbildung zum Bischofsdienst? Er sagt: Nein! Und ist selbst ein bisschen überrascht darüber. Die Frage findet er jedenfalls sehr gut.

13.30 Uhr, Basilika St. Matthias
Nach dem Mittagessen mit dem Pfarrgemeinderat geht es nach St. Matthias. Dort warten schon die 10 Firmbewerber mit ihren Familien. Sie hatten den Weihbischof schon Anfang Dezember im Pfarrhaus kennen gelernt. Sie ziehen zusammen mit Katja Groß in die Matthiaskirche und beten mit ihm vor dem Beginn der Heiligen Messe am Grab des Apostels Matthias. Dann beginnt die feierliche „inklusive“ Firm-Messe – mit Gebärdenchor und Gebärdenliedern für die gehörlosen Gottesdienstteilnehmer, mit Orgelspiel und Gesang für die Hörenden – und allen Texten in Laut- und Gebärdensprache. Die Koordination ist in dem großen Raum nicht ganz einfach. Alle müssen zu Kompromissen bereit sein.
   
  

Pfarrer Schmitz begrüßt die ganze Gemeinde, 3 Firmbewerber begrüßen Weihbischof Dieser. Die Schriftlesungen erzählen vom dem Volk im Dunklen, das ein helles Licht sieht – und dass dieses Licht Jesus ist. Jesus lädt Menschen ein, ihm nachzufolgen. In der Predigt macht der Bischof deutlich: Das Grundwort in der Nachfolge Jesu heißt nicht „Du musst“ (Pflicht und Zwang), sondern „Ich will“ (Begabung und Entscheidung). Genau das feiern die Jugendlichen, als sie das Sakrament der Firmung empfangen. Ihre Firmpaten stehen hinter ihnen – geben ihnen Kraft und Unterstützung.
   
Nach der Firmung beten die Jugendlichen die Fürbitten. Dann wird die Heilige Messe weiter gefeiert. Nach der Kommunion gratuliert Norbert Herres den Firmlingen und ihren Familien im Namen der Gehörlosengemeinde und spricht für die Zukunft eine freundliche Einladung zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen aus. Zum Schluss bedankt sich Weihbischof Dieser bei allen, die in der Vorbereitung und Durchführung der Firmung beteiligt waren.
Der Weihbischof sagt anschließend, dass er von den Jugendlichen sehr beeindruckt war: „Sie waren konzentriert und ganz bei der Sache! Das erlebe ich nicht immer!“
 

15.30 Uhr Stiftungsfest des Kath. Gehörlosenvereins „Franz von Sales“ Trier im Pfarrzentrum St. Matthias
Damit ist der Besuch aber noch nicht zu Ende: Wie immer am 4. Sonntag im Januar feiert der KGV „Franz-von-Sales“ sein Stiftungsfest – also seinen Namenstag: Das Fest des hl. Franz von Sales ist am 24. Januar. Der Vorsitzende Gerhard Schneble begrüßt den Bischof und die weiteren Ehrengäste, besondern Herrn Kurt Stübinger vom Landesverband der Gehörlosen Rheinland-Pfalz, die Vorsitzende des KGV „Bleib-treu“ für Saarbrücken und Umgebung Sigirid Meiser-Helfrich und das Vorstandsmitglied Irmgard Krämer vom KGV St. Josef Koblenz. Weihbischof Dieser gratuliert dem Verein herzlich zum „Namenstag“ und betont: „Der Verein hat eine 105jährige Geschichte – ich wünsche ihm gute Schritte und immer wieder einen neuen Anfang – auch im Zugehen auf junge Leute, damit die Geschichte weiter geht!“
 

Anschließend werden langjährige Mitglieder durch den Landesverband Rheinland Pfalz, den Verband der Katholischen Gehörlosen Deutschlands und den KGV „Franz-von-Sales“ geehrt: Marlene Theisen und Christa Schneble für 25 Jahre im Verein, Gerhard Schneble für 40 Jahre im Verein. Er bekommt auch die Silberne Ehrennadel des Deutschen Gehörlosenbundes.
  
Vorher hatte sich Weihbischof Dr. Helmut Dieser verabschiedet. Es war sicher anstrengender Tag für alle, die dabei waren – nicht nur für den Bischof und seine Referentin, sondern auch für die Pfarrgemeinderatsmitglieder, für die Sekretärin und die Seelsorger. Alle waren ja an dem Tag schon früh unterwegs und hatten einiges zu tun!
Die Mühe wurde belohnt. Der Bischof und auch seine Referentin Frau Schmitz waren sehr aufmerksame Besucher – gut vorbereitet mit den Informationen aus dem Seelsorgebericht, mit vielen eigenen Fragen und Ideen, mit einer großen Offenheit für neue Erfahrungen. Die Gehörlosengemeinde nahm ihre Besucher freundlich auf und teilte mit ihnen ein Stück ihres Lebens – einen Tag lang!
So war es nicht nur ein anstrengender, sondern auch ein „gelungener Tag“: mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken, mit Freude und Lachen – in einer guten, freundschaftlichen Stimmung. Ein „geist-voller“ Tag!
Ich glaube in der Gehörlosengemeinde waren sich alle einig: Der Bischof darf gern wiederkommen! Nicht erst in 6 Jahren, bei der nächsten „Bischöflichen Visitation“.
Norbert Herres und Beate Reichertz, unsere Synoden-Mitglieder, sehen ihn schon am nächsten Samstag wieder – bei der Synode…

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„Vorbeugung vor Stürzen“ -Vortrag am 23. Januar im Altenheim St. Martin Ochtendung

Stürze sind eine  häufige Ursachen für die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen. Etwa die Hälfte aller über 70-jährigen ist schon einmal oder mehrmals gestürzt. Die Folgen sind oft schmerzhafte Blutergüsse und Prellungen. Aber es gibt auch ernste Verletzungen: Kopfverletzungen, Brüche.
17 Gehörlose waren zum diesem interessanten Vortrag mit Gespräch gekommen. Frau Simonis, Physiotherapeutin, erklärte alles sehr interessant. Ein paar überraschende Tatsachen:
Ab einem Alter von 60 Jahren  wächst das Risiko eines Sturzes, weil im Alter Muskulatur und damit Balance verloren geht. Es gibt mehr Stürze bei Frauen weil sie älter werden. Viele Stürze geschehen im Haushalt. Frau Simonis empfiehlt Bewegungstherapie um Gleichgewichtssinn zu erhalten. Außerdem soll man die Wohnung soweit möglich barrierefrei halten.
Wie immer: Vielen Dank an Frau Herzog-Sauer und das Altenheim St. Martin in Ochtendung und die Katholische Erwachsenenbildung Trier für die freundliche Unterstützung!
    

Tauffeier für Lena und Ben am 4. Advent in Trier 22. Dezember

Das hatten wir in der Gehörlosengemeinde noch nie: Eltern bringen Zwillinge zur Taufe. So war es am 22. Dezember, als Peter und Jenny Uebel aus Sohren Lena und Ben zur Taufe brachten. Bei der Fronleichnamsfeier auf dem Flughafen Hahn hatten sie uns ihre Kinder vorgestellt. Am 4. Advent fand die Tauffeier in der Trierer Herz-Jesu-Kirche statt. Viele Familienmitglieder und Freunde aus dem Gehörlosensportverein Trier waren auch dabei, ebenso die Mitglieder und Gäste der Weihnachtsfeier des KGV Franz-von-Sales Trier.
Die Eltern und Paten stellten die beiden Kinder vor und sagten- natürlich in Laut- und Gebärdensprache, wie sie die Kinder unterstützen wollen. 2 Paten sind gute Bekannte in der KGG: vor vielen Jahren wurden sie selbst bei uns getauft und gefirmt, bei Ostertagen auf der Marienburg.
 
Nachdem alles vorbereitet war, wurden Lena und Ben getauft. Die Paten hatten sehr schöne Taufkerzen vorbereitet: sie waren viereckig. Dann wurden alle Gottesdienst-Teilnehmer mit dem „Sterntaler-Märchen“ eingeladen, ihre guten Wünsche und Bitten auf Sterne aufzuschreiben und den beiden mitzugeben. Eine schöne Idee, so konnten alle mitmachen!
 
Lena und Ben schien die Taufe gut zu gefallen. Beide fühlten sich wohl, keiner weinte! Anschließend wurde gefeiert – in der Olk und im Pfarrheim Herz Jesu. Vielen Dank an Jenny und Peter, die Paten, den Gebärdenchor, den Fotografen Fabio Giusti und alle, die im Gottesdienst mitgemacht haben.

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KOMMT NOCH: Glaubensschule 25 „Jesus folgen“ am 1./2. Februar 2014 auf der Marienburg

Erwachsene Gehörlose und Freunde kommen 3-4mal im Jahr zusammen, um ihren Glauben zu vertiefen und zu erneuern. Teil 25  - ein „silbernes Jubiläum“- findet mit Übernachtung auf der Marienburg statt. Das Thema „Jesus folgen“. Welchen Weg ist Jesus gegangen? Wie kann man ihm heute folgen? Ein Grund-Thema unseres Glaubens! Dazu gibt es Bilder aus dem Heiligen Land und Bilder aus unserem eigenen Leben.
Programm
Samstag, 1. Februar 2014
Bis 14.00 Uhr: Anreise, Zimmerverteilung
14.30 Uhr Kaffee und Kuchen
15.00 Uhr Teil 1, mit Pause
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Teil 2
20.15 Uhr Abendgebet
20.30 Uhr Gemütlicher Abend

Sonntag, 2. Februar
8.30 Uhr Frühstück
9.15 Uhr Teil 3 mit Pause
11.00 Uhr Hl. Messe
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Abreise

Kosten:
25,00 € für Übernachtung und Mahlzeiten.
(Nach der Fest.-Anmeldung schicken wir eine Rechnung und weitere Infos).
Anreise/Abreise: mit dem Zug möglich bis Bahnhof Bullay. Dann Abholung mit Pkw.
Feste Anmeldung bis 15. Dezember 2013

In Zusammenarbeit mit

Glaubensschule 24 „Glauben und Leben nach dem Matthäus-Evangelium“ am 30. November

Advent heißt Ankommen. Das war für die Koblenzer Glaubensschüler am 30. November gar nicht so leicht. Ihr Zug endete in Cochem. Die Deutsche Bahn! Enttäuscht fuhren sie wieder zurück. Doch wie wollten unbedingt kommen. Dann nahmen sie ab Kobern-Gondorf einfach das Auto. Super! Die sind wirklich hoch motiviert – und wollen was lernen, über den Glauben! Nur einer kam mit dem Zug: Peter. Wie er das geschafft hat? Sein Geheimnis!
Das Pfarrhaus war schon für den Advent geschmückt. Im Mittelpunkt der Glaubensschule stand der Evangelist Matthäus. 5 Texte zeigten die Besonderheiten. Gerade die Kindheitsgeschichte Jesu wird von Matthäus ganz anders erzählt als von Lukas. Die Geschichte von den 10 jungen Frauen passt sehr gut zum Advent: Wir müssen wach sein und wach bleiben – damit wir Jesus nicht verpassen! Einige hatten die Dekoration sofort erkennt: die umgekehrten Blumentöpfewaren die Stadttürme der Stadt Jerusalem. Einige meinten, es sei vielleicht das Bild einer Wüste. Auch nicht schlecht!
In der Heiligen Messe haben wir an unseren lieben Frank Görgen gedacht, der vor 2 Jahren plötzlich gestorben ist. In seinem Heimatort Kirchweiler ist heute sein 2. Jahrgedächtnis.
Zum Schluss der Heiligen Messe wurde der große Adventskranz im Flur gesegnet und dann brannte die erste Kerze: „Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr!“ So haben wir gebärdet und gesungen.
Mit Kaffee und Kuchen ging die lebendige Glaubensschule zu Ende. Die einen fuhren mit dem Auto nach Hause, Peter wieder mit dem Zug!
Herzlichen Dank an Beate Reichertz, die das Pfarrhaus schön geschmückt hat: an der Tür, im „Salon Salve“ und im Treppenhaus. Der Advent hat intensiv angefangen! (rs)
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Workshop für Seelsorgerinnen und Seelsorger vom 13. – 15. November 2013 in Trier

Im Anfang war das Wort. Kreative Bibelarbeit mit gehörlosen Menschen - Chance und Herausforderung.
„… In der Seelsorge mit gehörlosen Menschen erleben wir einerseits eine große Offenheit, in Gebärdensprache von Erfahrungen aus dem eigenen Leben zu erzählen.  Andererseits erleben wir, dass es für viele gehörlose Menschen eine große Hürde ist, schriftsprachliche Texte inhaltlich zu verstehen und zu schreiben….“

13 Gehörlosenseelsorgerinnen aus dem Westen, Südwesten und Süden Deutschlands und aus Luxemburg waren 2 Tage zusammen und machten Erfahrungen mit dem „Wort Gottes“ und den eigenen Wörtern über das Wort Gottes. An Anfang wurden Original-Texte aus dem Buch für die Lesungen und Evangelien der Kirche in Leicht(er)es Deutsch und in Gebärdensprache übersetzt. Dabei war die Frage wichtig: „Welche Ziele hat meine Übersetzung“? Wir konnten nachher überprüfen: Waren die Übersetzungen den Zielen entsprechend?

Am zweiten Tag kamen 2 Lektorinnen der Trierer Gehörlosengemeinde dazu. So waren es insgesamt 4 Menschen, für die die Gebärdensprache „Muttersprache“ ist. Nach einigen Beispielen der Bibelarbeit aus Limburg, Freiburg und Trier gab es einen Impuls zur Arbeit mit Gleichnissen. 4 Gleichnisse aus dem Matthäusevangelium – das wir im Kirchenjahr 2013/2014 gelesen – wurden übersetzt: nicht nur in die Gebärdensprache, sondern auch in die Kultur und das Leben (möglicher) Gottesdienstbesucher. Die Ergebnisse wurden in der Heiligen Messe vorgestellt. Gottesdienst kann sehr lebendig sein!

Am 3. Tag wurde das Wort Gottes mit anderen Erlebnisfeldern zusammen gebracht: mit einem Kurzfilm und mit Tageszeitungen. Uns wurde deutlich: Das Evangelium ist für das Leben da – und das Leben findet sich im Evangelium!

Neben der intensiven Arbeit mit dem Wort Gottes erlebten die Teilnehmer eine kreative lebendige Gemeinschaft – jeder und jede konnte die eigenen Erfahrungen und Begabungen einbringen – aber auch die eigene Unsicherheit und die Fragen. Eine Lerngemeinschaft mit dem Wort Gottes! Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen, auch an die beiden Lektorinnen aus der KGG Trier! (rs)

Datum und Thema für 2014 stehen auch schon fest:
4. – 6. November 2014, wieder in Trier
unter der Überschrift:
„Wie christlich leben? Zum Beispiel wie Franziskus, Martin, Elisabeth…“  

Alle Interessierten können sich den Termin gern schon vormerken!
Eine Ausschreibung folgt im Frühjahr 2014.

 

 

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