Sitzung des Arbeitskreises „Politik – Soziales – Bildung – Gebärdensprache“ am Mittwoch, 28. Januar im Pfarrhaus – Trier „inklusiv“ – die KGG macht mit!

Die Wintersitzung des Arbeitskreises „Politik – Soziales – Bildung- Gebärdensprache “ (PSBG) fand am 28. Januar statt.
Zu Gast war Frau Uta Hemmerich-Bukowski von der Stadt Trier. Sie koordiniert den Aktionsplan „Inklusion“ der Stadt Trier.
Dieser Aktionsplan bezieht sich nur auf die Stadt Trier. Das heißt auch auf alle Institutionen in der Stadt – diese werden auch von Menschen außerhalb von Trier genutzt (Krankenhäuser, Kaufhäuser, Theater…).
Bei der Auftaktveranstaltung im November 2014 waren einige Mitglieder der KGG und des AK „Poltik-Soziales-Bildung-Gebärdensprache“ dabei
In diesem Inklusionsplan soll es „Visionen“, „Ziele“, „Maßnahmen“ geben. Sie hofft, dass auch viele Gehörlose mitmachen. Deshalb hat sie für alle 6 Handlungsfelder Gebärdensprachdolmetscher aus der Nähe bestellt. Weitere Infos gibt es auch bei Norbert Herres und Ralf Schmitz.
 
Weitere Themen waren: Gebärdensprach-Dolmetschen in Rheinland-Pfalz, der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05.Mai, die Vorträge für die erste Halbjahr und der Tag der Gehörlosen am 28. September in Trier.
Andere Themen (Notruf-Fax, Bundesteilhabe-Gesetz) mussten auf die nächste Sitzung verschoben werden.

Die Stadt Trier auf dem Weg zur Inklusion – KGG ist dabei!

Gemeinsam gestalten – Trier wird inklusiv. Auftaktveranstaltung am 26. November 2014 im Angela-Merici-Gymnasium Trier, Neustraße.
Eine Mitglieder aus dem AK „Poltik-Soziales-Bildung“ haben sich schon angemeldet. Wer noch mitmachen will, bitte direkt bei der Stadt Trier anmelden. Man muss nicht unbedingt in der Stadt Trier wohnen!
Für weitere Infos: Bitte auf die Bilder klicken, sie werden dann größer!

Trierer Religionsgemeinschaften: Gemeinsam für Frieden und gegen Gewalt


Der Text des Aufrufs in Einfacher Sprache:

Wir sind Juden, Christen und Muslime, die in der Stadt Trier in Gemeinden organisiert und zuhause sind. Wir sind schockiert über die Kriege und die Gewalt weltweit. Manche sagen: „Der Grund für unseren Krieg ist unsere Religion!“

  • Die christlichen „Kreuzritter“ haben beim Kampf gegen die Muslime gesagt: Gott will es!
  • Vor 100 Jahren stand auf den Uniformen von deutschen und anderen Soldaten: Gott mit uns!
  • Einige Menschen sagen: Wir sind gläubige Muslime! Trotzdem sind sie brutal und gewalttätig. Sie sagen auch: Gott will es.
Wir verurteilen diese Gewalt und ihre religiösen Gründe. Wir sorgen uns auch in unserem Land: Es gibt feindliches Verhalten gegen Juden und Muslime.
Ayman Mazyek ist der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Er sagt:
„Ich bin ein Jude, wenn Synagogen angegriffen werden. Ich bin ein Christ, wenn Christen verfolgt werden (z. B. Irak). Ich bin ein Moslem, wenn Moscheen in Brand gesetzt werden.“ Dieser Meinung schließen wir uns an.
Wir wollen in Trier friedlich, tolerant und respektvoll miteinander leben! 

Wir setzen uns gemeinsam ein für Frieden und Menschlichkeit.
Deshalb gehen wir am 28. November 2014  zusammen zu der Trierer „Erst-Aufnahme-Einrichtung“. Dort sind Menschen, die vor Krieg und Not geflohen sind.
Wir wollen sei begrüßen. (Weitere Informationen folgen hier!)
Wir sammeln für Erwachsene Koffer, Reisetaschen und Spielzeug für die Kinder.
„Wir können die Erde zu einem guten Planeten machen. Dann werden keine Menschen und Tiere gequält. Dann hören auf Hunger und Angst. Dann hört auf die  Trennung in Völker, Hautfarben, Religionen. Dann können unsere Kinder und Enkel stolz sagen: Wir sind Menschen.“ (Gebet der Vereinten Nationen, 1942)
Diesen Aufruf haben unterschrieben:
Trierer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Evangelische Kirchenkreis Trier, das Katholische Dekanat Trier, der Al-Hussein-Verein e. V., die Jüdische Kultusgemeinde, die Evangelische Kirchengemeinde Trier, die Katholische Hochschulgemeinde, die Katholische Gehörlosengemeinde im Bistum Trier, das Islamische Kulturzentrum e. V.

 

NACHTRAG: Bericht von der Jahresplanung 2015 am 8. November im Pfarrhaus – mit Schwerpunkt „Sexueller Missbrauch und Schutz“

 Die Jahresplanung ist immer eine der anstrengendsten Tage für den Pfarrgemeinderat. Für einige ist zuerst noch Verwaltungsratssitzung. In diesem Jahr war auch Maisy Steinmetz von EFFATA Luxemburg zu Gast, um die Termine von Trier und Luxemburg gut miteinander abzustimmen.
Weiterlesen

KOMMT NOCH: Jahresplanung 2015 im Pfarrgemeinderat am 8. November

 
Der Pfarrgemeinderat trifft sich zur Jahresplanung 2015 am Samstag, 8. November im Pfarrhaus. Schwerpunkt-Thema ist: „Sexueller Missbrauch und Prävention. Was kann der Pfarrgemeinderat tun?“ Dazu kommt die Leiterin der Lebensberatungsstelle Hermeskeil, Marita Krist, zu uns in den Pfarrgemeinderat. Es gibt schon viele Informationen und Bilder auf unserer Homepage. Hier gehts zur Seite „Sexueller Missbrauch und Schutz in der KGG. Im nächsten Jahr soll es in allen 3 Bezirken jeweils einen Vortrag mit Gespräch zum Thema geben.
Außerdem werden viele Termine im Jahr 2015 besprochen, auch die Pfarrgemeinderatswahl im November 2015.
Wer Themen-Vorschläge hat, bitte im Pfarrbüro melden. Die Sitzung ist öffentlich. Wer an der gesamten Sitzung teilnehmen möchte, soll sich auch bitte im Pfarrbüro melden, weil es ein Mittagessen geben wird.

3. Vollversammlung der Trierer Synode in Saarbrücken vom 2. – 4. Oktober 2014: Erste Ergebnisse aus den Sachkommissionen

     
Am Samstagabend, 4. Oktober schickten Norbert und Beate diese Bilder von der Synode. Norbert schrieb: „Die Dritte Vollversammlung der Diözesansynode ist zu Ende. Bericht folgt in der nächsten Woche. Jetzt fahren wir endlich nach Hause…“
Sicher war das Treffen wieder sehr anstrengend – danke, dass die beiden die „last“ auf sich nehmen und für uns bei der Synode mitmachen!

Wer schon ein paar Berichte auf der Bistumsseite lesen will:

Mit Gottvertrauen, Selbstbewusstsein, Neugier und Empathie. Dritte Vollversammlung der Synode im Saarbrücker E-Werk eröffnet

Spannend und sehr aufregend. Dritte Vollversammlung der Synode abgeschlossen

Wie geht’s Euch, Kinder Gottes? Bolivianischer Besuch bei der Vollversammlung der Synode in Saarbrücken

Letzte Sitzung des AK Gebärdensprache am 29. August

Der Arbeitskreis Gebärdensprache hatte am 29. August seine letzte Sitzung.
Natürlich geht der Einsatz für Gebärdensprache weiter. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben viele Aufgaben – alle machen mit im Arbeitskreis „Politik – Soziales – Bildung“. Viele Themen werden dort auch beraten und bearbeitet (Anerkennung der Gebärdensprache, Honorar für Gebärdensprachdolmetschen usw.).
So geht es weiter:

DGS-Kurse

Die DGS-Kurse werden weiter angeboten. Infos gibt es hier auf der Website oder im Pfarrbüro.
In Zukunft wird es nur noch 2 Stufen bei den DGS-Kurse geben.

Die Stufe blau ist die Anfängerstufe. Sie arbeitet mit dem Buch „Grundkurs Deutsche Gebärdensprache“ Stufe 1. Das Buch ist blau und umfasst in der Regel 2 DGS-Kurse. Die DozentIn passt den Kurs an das Nievau der TeilnehmerInnen an.

 

 

Die Stufe organge ist die Fortgeschrittenenstufe. Sie arbeitet mit dem Buch „Grundkurs Deutsche Gebärdensprache“ Stufe 2. Das Buch ist orange und umfasst in der Regel auch 2 DGS-Kurse. Die DozentIn passt den Kurs an das Niveau der TeilnehmerInnen an. Die Erarbeitung von Stufe blau ist (oder ähnliche Kurse) ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Stufe „orange“.

Die Bücher werden über unsere Gemeinde bezogen und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Wir machen in Zukunft das Angebot, gut erhaltene gebrauchte Bücher zum halben Preis nach dem Kurs anzukaufen und anderen Kursteilnehmern zum halben Preis anzubieten.

Politische Arbeit für die Anerkennung der Gebärdensprache
Der Arbeitskreis „Politik – Soziales – Bildung“ übernimmt die Verantwortung für das Thema. Alle AK-Mitglieder arbeiten auch in diesem Arbeitskreis mit.

DGS-Kulturtreff
Das DGS-Kulturtreff wird eingestellt (s. Artikel vom 29. August). Wenn in Zukunft ähnliche Veranstaltungen für Gehörlose geplant werden, sollen sie beim AK „Politik – Soziales – Bildung“ oder im Pfarrgemeinderatsvorstand angemeldet werden.

Projekt „Lektoren-Schulung“ – Lesungen für besondere Sonntage
Ein neues Projekt ist in Planung. Ein Gebärdensprach-Team will die Lesungen für die Sonntage des Advents in DGS aufzeichnen und auf die Website stellen. Sokönnen andere LektorInnen diese Video-Clips zur Vorbereitung benutzen.

Im Namen des Pfarrgemeinderates und der ganzen Gemeinde danke ich den Mitgliedern des Arbeitskreises für ihre Arbeit in den letzten Jahren. Wir sehen uns ja wieder in vielen anderen Arbeitskreisen!
Ralf Schmitz, Pfarrer

KOMMT NOCH: Glaubensschule 27 – „Unser Dienst und Gottes Gaben“ am 23. August im Pfarrhaus Trier

 Der Apostel Paulus sitzt an einem Tisch. In seinem Gesicht sieht man seine  Mühe und Last. Er hat mit der Gemeinde in Korinth viel Arbeit und Ärger. In der Gemeinde gibt es viele Begabungen. Aber deswegen gibt es auch Streit. Er schreibt einen Brief…
Der Brief kommt an. Die Leute lesen ihn. In kleinen Gruppen. 
Sie finden sich selbst wieder: die einen können gut helfen und trösten, die anderen können gut leiten, andere können gut „Gott loben und preisen“. Andere beten still. Einige versuchen zu verstehen und zu erklären… Einige können gut die Gemeinschaft zusammen halten. Und irgendwie hat es geklappt: Die „Gute Nachricht“ hat überlebt – von den zusammengebrochenen Säulen der Alten Stadt Korinth bis zu den Modernen Kraftwerken und Hochhäusern… Viele Geistes-gaben – von einem Geist!
Oder wie es beim unserem Gartenfest an Pfingsten hieß:
„Ein Geist – und viele Farben“.
     

Beate Reichertz macht mit in einer Arbeitsgruppe der Trierer Bistumssynode: „Charismen (=Geistes-gaben) entdecken und fördern!“. In der Glaubensschule 27 wird sie von ihrer Arbeit berichten. Die Glaubensschüler wollen Beate beraten und unterstützen.
Außerdem müssen wir uns in Gehörlosengemeinde Gedanken machen, wie unsere Zukunft aussieht. Im nächsten Jahr 2015 ist wieder Wahl des Pfarrgemeinderates. Deshalb ist die Frage wichtig: Welche Dienste braucht die Gehörlosenwelt? Welche Begabungen/Geistes-gaben sind dafür notwendig? Welche Begabungen/Geistes-gaben gibt es in unserer Gemeinde?
Der Ablauf wie immer:
12.00 Uhr Anfang mit einem Mittagessen
13.00 Uhr Glaubensschule 27
während der Glaubensschule: Heilige Messe
16.00 Uhr Abschluss mit Kaffee und Kuchen

Anmeldungen sind möglich bis 20. August im Pfarrbüro

* Das Thema „Gott in der Natur“ wird später nachgeholt. Wer sich schon mit Anmeldestreifen für die diese Glaubensschule angemeldet hat, braucht sich nicht nochmal anmelden!  

 

 

Sommer-Sitzung des Pfarrgemeinderates am 5. Juli

Die Pfarrgemeinderatssitzung begann mit Dank und Glückwunsch:
Der Vorsitzende Norbert Herres konnte zuerst ein neues PGR-Mitglied begrüßen: Elke Schwarz aus Heidweiler ist für Johannes Harth nachgerückt, der Anfang des Jahres sein Amt niedergelegt hat. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Elke Schwarz!
  
Danach gratulierten alle unserer stellvertretenden Vorsitzenden Beate Reichertz zum 60. Geburtstag. Beate hatte Obst, Plätzchen, Kaffee und Kuchen vorbereitet.
  
Dann gingen wir nach St. Matthias. In der Kirche haben wir schon oft Gottesdienst gefeiert, aber nur wenige kennen das Kloster und das Leben der Mönche. Bruder Johannes begrüßte uns und führte uns durch den Kreuzgang, die Sakristei, das Refektorium (Speisesaal) und den Kapitelsaal (Versammlungssaal). Er erklärte uns das Leben der Mönche, den Unterschied von Mönchen und anderen Ordensleuten  - und den Weg eines Mannes, der in die Abtei St. Matthias eintreten möchte. So lernten wir das Kloster und das Klosterleben kennen.
                   

Dann haben wir mit den Mönchen das Mittagsgebet gefeiert – in Lautsprache und Gebärdensprache. Das gab es so zum ersten Mal. Die Psalmen und Lieder wurden zweisprachig vorgetragen. Die Pfarrgemeinderats-Mitglieder konnten mit den Mönchen zusammen im Chorgestühl sitzen. Ein ganz besonderes Gefühl.
Nach dem Mittagsgebet begrüßte Abt Ignatius den Pfarrgemeinderat. Er ist der Leiter des Klosters und kennt uns schon sehr lange. Er war Pfarrer der Pfarrei St. Matthias, als wir 2003 in unser Pfarrhaus einzogen.
Wir gingen zusammen mit den Mönchen zum Mittagessen. Ralf Schmitz und Katja Groß übersetzten in Gebärdensprache. Beim Mittagessen wurden noch viele Fragen gestellt.
Zum Schluss bedankte sich der PGR-Vorsitzende Norbert Herres mit einem Buchgeschenk für die Gastfreundschaft der Mönche: „Eine Hand sagt mehr als tausend Worte!“
             Nach dem Besuch in der Abtei gingen wir zurück ins Pfarrhaus zur Pfarrgemeinderats-Sitzung. Dabei gab es viele kleine und zwei große Themen.
Wir haben das Gartenfest am Pfingstmontag ausgewertet. Diesmal haben alle kleine Bilder gemalt, was ihnen gut und was ihnen nicht so gut gefallen hat – und was wir im nächsten Jahr machen können.
Dann haben wir uns ganz langsam einem großen Thema angenähert: Wie sieht die Gehörlosenwelt im Jahr 2020 aus? Wie sieht unsere Gemeinde aus? Was wird aus unseren Angeboten? Wie ist es mit den Personen und Orten? Uns wurde klar: vieles wird sich verändern – und vieles wird zu Ende gehen oder schon zu Ende sein. Was bedeutet das für den neuen Pfarrgemeinderat, der im Herbst 2015 gewählt wird? Ein schwieriges Thema – aber ein sehr wichtiges Thema. Wir werden weiter daran arbeiten!
                    
Um 17 Uhr war die Sitzung zu Ende. Wir hatten wieder viel gemalt und geschrieben. Es gab viel Abwechslung und viel Neues. Alle waren sehr zufrieden mit der Sitzung. Beate hat eine gute Moderation gemacht. Danach gab es noch den Geburtstags-Kaffee und -Kuchen. Dann fuhren alle nach Hause – die Sommerpause kann anfangen!
Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung ist wieder öffentlich – am 8. November. Dann haben wir das Schwerpunkt-Thema „Sexueller Missbrauch und Prävention (Schutz)“. Außerdem arbeiten wir an den Zukunftsfragen weiter.

„Sehen statt hören“ interviewt Kardinal Reinhard Marx beim Katholikentag in Regensburg…


… und Kardinal Marx erinnert sich an das, was er als Bischof in Trier „gelernt“ hat – in der ersten und einzigen Personalpfarrei für gehörlose Menschen im Deutschsprachigen Raum 
….
Danke an Angelika Sterr und Michael Geisberger für den Hinweis!
Hier der Link zum Interview