Weihnachtsmesse in Koblenz mit Trauung von Ivonne und Dirk am 28. Dezember

Wie seit vielenf Jahren kamen die Koblenzer Gehörlosen zum Weihnachtsgottesdienst „zwischen den Jahren“ in die Josefkirche. Da gibt es immer viel zu feiern. Weihnachten, Fest der Heiligen Familie, der Apostel Johannes, Jahresschluss, Neujahr…
Aber in diesem Jahr hatten wir ein ganz besonderes Fest: eine Hochzeit! Ivonne Borrajo – Schmitz und Dirk Schenk aus Neuwied haben im Laufe der letzten Jahre ihre beiden Kinder Lena und Selina in Koblenz in unserer Gemeinde taufen lassen.
Und bei der letzten Taufe haben sie sich entschieden: sie wollen auch heiraten – und so eine richtige Familie sein, mit dem Segen Gottes.

Ein besonders schöner Zufall war, dass Ivonnes Eltern genau am selben Tag ihren 44. Hochzeitstag feierten.

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Inklusive Weihnachtsmesse am 2. Weihnachtstag – 26. Dezember in Trier

Weihnachten 2017 in Trier – wirklich inklusiv! Wie in jedem Jahr feierten die Trierer Gehörlosen mit ihren hörenden Freunden und Gemeindemitgliedern einen wunderbaren, lebendigen Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtstag – nachmittags um 17.00 Uhr.
In diesem Jahr war er wirklich inklusiv, so wie schon die Feier der Osternacht. Menschen, die aus dem Iran nach Deutschland geflohen sind, haben sich entschieden, den Christlichen Glauben anzunehmen. An Weihnachten waren es eine Familie mit 2 Kindern und 2 einzelne Erwachsene. Eine Familie, die im Moment in der Pfalz leben muss, bekam keine Erlaubnis, um nach Trier zur Taufe zu kommen. So kam zur Deutschen Gebärdensprache und zur Deutschen Lautsprache auch noch „Farsi“,dazu „Persisch“, die Muttersprache unserer iranischen Freunde.
   
Es ist bewegend, wenn erwachsene Menschen oder eine ganze Familie getauft und gefirmt werden. Sie zeigen, dass man sich für den Glauben entscheiden muss. Christ ist man nicht „automatisch“. Der Diakon Stephanus hat seinen Glauben an Jesus mit dem Leben bezahlt. Ihn feiern wir in jedem Jahr am 26. Dezember. Er zeigt: Glaube, das ist nicht nur „Spaß“ – das kann auch sehr ernst sein – und ein großes Opfer fordern.
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Ökumenischer Adventsfeier in Koblenz am 17. Dezember

   
„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können die Welt verändern…“
Dieses religiöse Kinderlied gab unserem ökumenischen Weihnachtsgottesdienst das Thema. Pfarrer Detlef Kogge und Pfarrer Ralf Schmitz kennen sich schon sehr lange. Sie feierten zusammen mit dem Kath. Gehörlosenverein St. Josef Koblenz einen ökumenischen Gottesdienst. In jedem Monat findet in Koblenz ein evangelischer und ein katholischer Gottesdienst statt. Im Advent feiern wir gemeinsam (= ökumenisch).  Katja Groß leitete zur selben Zeit den Vorweihnachtlichen Gottesdienst in Trier.
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30 Jahren-Seniorentreffen in Trier am 8. Dezember

     

„Der Seniorentreff in Trier besteht seit dem 24. September 1987. Er entstand auf Initiative des gehörlosen Ehepaares Schütt“. So feierte der Trierer Seniorentreff in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag.
Senioren-Leiterin und 2. PGR-Vorsitzende und ihre Tochter Sonja hatten wie in jedem Jahr schöne Adventskränze für das Pfarrhaus vorbereitet: an der Haustür, im Treppenhaus und im „Salon SALVE“.
Zur Feier hatte Beate den alten Text von Agnes Klinkner und Pfarrer Schmitt – beide schon verstorben – mitgebracht. So konnte geklärt werden, wie alles angefangen hat.
Es gab ein leckeres Mittagessen, gute Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen, eine Rede der Leiterin – und viele Geschichten aus der Alten Zeit.
Herzlichen Dank an die alten und neuen Mitglieder und die Leitung in den letzten 30 Jahren! Der Trierer Seniorentreff und seine Freunde aus Koblenz und Saarbrücken ist sehr lebendig!
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Messe mit Totengedenken in Trier am 26. November

    
Das Totengedenken in Trier fand am Sonntag nach der PGR-Klausur statt. Der Lebensbaum unserer KGG war dort entstanden: mit bunten Laub, das abgefallen ist uns stirbt – und mit Knospen, die neues Leben verkünden. Die roten Grablichter brannten für die Menschen, die schon gestorben sind, die aber immer noch Kraft geben für unsere Gemeinde und für unser persönliches Leben.
Der Duft des Weihrauchs brachte eine besondere Atmosphäre in die Kirche. Glaube ist etwas für alle Sinne. Unsere Heimat ist im Himmel!