ACHTUNG: Vortrag „Wechseljahre bei Frauen und Männern“ am 7. September – FÄLLT LEIDER AUS!

WEGEN KRANKHEIT DER REFERENTIN FÄLLT LEIDER AUS:
Die „Wechseljahre“ sind wie die Pubertät ein natürlicher Abschnitt im Leben einer Frau und keine Krankheit. Es bedarf in der Regel keiner Behandlung Die häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche.
Hormonelle Störungen, mit negativen Auswirkungen auf Stimmung und Leistungsfähigkeit, Probleme mit der Erektion, wie auch Prostataerkrankungen sind zentrale Themen bei den Wechseljahren des Mannes.

Vortrag mit Diskussion
Samstag, 7. September 2013, 14.00 – 18.00 Uhr,
Pfarrhaus der KGG, Friedrich-Wilhelm-Str. 24, 54290 Trier
Referentin:  Britta Engisch(gehörlos)
Teilnehmerbeitrag für Getränke, Kaffee, Kuchen EUR 5,00
Anmeldung im Pfarrbüro
In Zusammenarbeit mit

Unser Praktikant Dominic Lück sagt: „Auf wieder-sehen!“

Dominic Lück schreibt zum Abschied:
„Liebe Freunde,

viele wichtige Schritte in meinem Leben sind mit Sprachen verbunden:
in der Schule: Deutsch, Englisch, Latein
im Studium in Trier: Griechisch, Hebräisch, Saarländisch
in Rom: Italienisch
in der Gehörlosengemeinde: Gebärdensprache. Leider kann ich von allen Sprachen Gebärdensprache am Schlechtesten.
Jetzt habe ich schon ein Jahr im Rom studiert – im Zentrum der Kirche.
Aber erst bei Euch habe ich das „Achte Sakrament“ kennen gelernt… und es gefällt mir!
Danke für die Gastfreundschaft in Eurer Gemeinde!
Auf Wieder-sehen, Dominic.“

Wir haben ihm bei unserem Fest zum „Zehnjährigen des Pfarrhauses“ für seine Interesse und seine Mitarbeit gedankt. Auch beim Fest hat er nochmal kräftig „angepackt“. Nicht nur beim Arbeitskreistreffen der Familien „Koblenz – Neuwied“ und beim Seniorentreffen in Trier bekam er spontan das Angebot: „Du kannst ja zu uns kommen, wenn Du Priester bist. Dann kann Ralf in Rente gehen!“ Das ist doch ermutigend….
Wir haben ihm ganz „handfest“ Gottes Segen für sein Studium und seinen Lebensweg gewünscht. Vielleicht können ihm die Erfahrungen bei uns und mit uns dabei eine Hilfe sein. (rs)

So hatte sich Dominic Lück vor 3 Wochen vorgestellt:
Hallo! Mein Name ist Dominic Lück und ich bin für die nächsten drei Wochen Praktikant in Ihrer Gemeinde. Ich bin 23 Jahre alt und komme aus Betzdorf/Sieg. Ich studiere seit drei Jahren Theologie – zuerst in Trier und nun seit einem Jahr in Rom. Neben dem Studium sind Praktika sehr wichtig für unsere Ausbildung: Ich möchte in dieser Zeit Erfahrungen sammeln – dem Leben in seinen unterschiedlichen Wegen und Gesichtern begegnen. Deswegen freue ich mich auf viele Begegnungen mit Ihnen!

ps: Ein Satz kann er schon gebärden:

 

Fotoausstellung im Café Balduin in Trier 1. Juli bis 31. August – bis zum 30. September verlängert!

Die Designerin Ursula Schäfer-Wirth macht auf eine Foto-Ausstellung zum Thema „Inklusion“ in Trier aufmerksam. Sie schreibt zu den Fotos:
„Als ich mir dann den Kopf zerbrochen habe,auf welcher Ebene ich denn einen Beitrag leisten könnte, sei es künstlerisch, sei es geistig-theoretisch, oder politisch…blieb ich ganz einfach beim Wesentlichen hängen…“einfach machen“. So habe ich dann für mein Souvenir für Trier Projekt Menschen gesucht, die Lust und Spaß daran hatten eines meiner T-Shirts für ein Foto zu tragen. Ich fand erstaunlich viele bestgelaunte Teilnehmer und habe auch niemenden nach Hause geschickt, sondern alle mitmachen lassen.“
Die Ausstellung ist im „Cafe Balduin“ , Christophstr. 1, 54290 Trier zu sehen. Öffnungszeiten: mo – fr 9 – 18 Uhr.

„Was tun!? für mehr soziale Gerechtigkeit“ am 28. August in Trier

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat Kandidaten/innen der Region Trier  für die Bundestagswahl eingeladen.
Sie sollen erklären, was sie und ihre Parteien für mehr soziale Gerechtigkeit tun.
Ein interessanter Gesprächsabend – mit Gebärdensprach-Dolmetscher!
Herzliche Einladung! (Monika Berger)
Plakat zum Ausdrucken und Weiterleiten 

NEU: Männer-Frühstück am 17. August im Pfarrhaus


So oder so kann ein Männer-Frühstück aussehen. Oder ganz anders!
Wie sieht ein Männer-Frühstück in der Gehörlosengemeinde aus?
Das können alle Männer, die Gebärdensprache benutzen, selbst herausfinden.
Wann? Am Samstag, 17. August 2013 – von 10.00 – 13.00 Uhr
Wo? Im Salon SALVE im Pfarrhaus der Gehörlosengemeinde (oder im Garten).
Was? Vorbereiten, Essen, Trinken, Unterhalten, Spülen, Fortsetzung planen.
Wie viel kostet der Spaß? 5,00 €
Wer leitet das Frühstück? Norbert Herres.

Achtung: Bitte bis 13. August bei Norbert Herres anmelden!
Herzlich willkommen, Hunger und Ideen mitbringen! (nh)

 

Reisen in der KGG – Papst Franziskus auf Lampedusa – Alles inklusive!

Der Sommer ist die Zeit des Reisens. Auch in unserer Gemeinde:
Zu Fronleichnam im Hunsrück, zur Senioren-Wallfahrt auf den Spuren der Heiligen Hildegard, auf der Jugendreise in die Toskana, zum Goldenen Ordensjubiläum von Sr. Maureen nach St. Louis/USA. Dazu kommen noch verschiedene Fahrten der Gehörlosenvereine. Dabei begleitet uns das Thema „Inklusion“  bei vielen Gelegenheiten: Wie muss und kann ein Gesellschaft, eine Kirche aussehen, in der alle gleichberechtigt und selbstbestimmt mitmachen können? – Wie kann eine Gesellschaft, eine Kirche aussehen, in der Begabungen und Unterschiede willkommen sind?

Eine besondere Reise fand am 8. Juli statt: Die erste Auslandsreise von Papst Franziskus. Er reiste zu einer kleinen Insel mit dem Namen Lampedusa – sie ist so groß wie die ostfriesische Insel Langeoog, 100 km von Tunesien und 200 km von Italien entfernt. Hier versuchen viele Flüchtlinge aus Afrika nach Europa zu kommen. Die meisten werden wieder nach Afrika zurück gebracht. Man schätzt, dass über 20.000 Flüchtlinge ertrunken oder verdurstet sind. Der Papst wollte die Flüchtlinge besuchen und auf ihr Schicksal aufmerksam machen. Mit einem kleinen Blumenkranz ehrte er die Toten. In der Predigt stellte er harte Fragen: „Wer ist für das Schicksal der Flüchtlinge verantwortlich? Alle – nur nicht ich! Wir sehen den halbtoten Bruder – wir gehen vorbei und denken: Das ist nicht meine Aufgabe!“ Der Papst traf sich mit 50 Flüchtlingen, die gerade angekommen waren. Er dankte auch der Bevölkerung auf der Insel für ihre große Unterstützung für die Flüchtlinge! Papst Franziskus macht deutlich: Für Gott gibt es nur eine Welt: Alle inklusive!

Quellen:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-franziskus-auf-lampedusa-wer-ist-verantwortlich-fuer-das-blut-dieser-brueder-und-schwestern-1.1716221

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Die-Revolution-des-Jorge-Bergoglio/story/18397933

Auf nach Spanien – mit Jozef, Philippe und Lars“ – Filmabend im Pfarrhausgarten am 5. Juli

Schöner hätte die Ferienzeit nicht beginnen können: Ein sonniger Abend, tolle Temperaturen. Filmbeginn um 22.30 Uhr, Ende um 0.00 Uhr.
Nach einem tollen Mitbring-Buffet suchten sich ca. 20 Personen – Gehörlose und Hörende, Kliene und Große, treue Pfarrhaus-Besucher und neue Gesichter – einen gemütlichen Platz im Pfarrhausgarten – vor der großen Leinwand.
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„Glauben ist keine Sammeltasse!“ – Glaubensschule 23 über die Weitergabe des Glaubens am 29. Juni

Viele kennen sie: „die Sammeltasse“: Eine Erbschaft von der Oma, kostbar, schöne Erinnerungen, alt, weitergegeben von Generation zu Generation. Nur: sie steht immer im Schrank, wird nicht benutzt, ist „zu schade“. Für den Alltag braucht man einen Kaffeebecher – den benutzt man jeden Tag.
Den 8 GlaubensschülerInnen war bald klar: Mit dem Glauben ist das so ähnlich. Wenn der Glaube wie eine Erbschaft im Schrank steht und nie benutzt wird, verliert er seinen Wert. Unser Glaube soll so sein wie der Kaffeebecher, den wir jeden Morgen benutzen.

Es gab viel zu sehen in der Glaubensschule. Und es gab viel Diskussion. Welches „Glaubenszeichen“ oder „Glaubensbuch“ nehmen wir mit auf eine einsame Insel? Was geben wir unserer Tochter, unserem Sohn in die Aussteuer? Und was ist in dieser schweren Holzkiste auf dem Tisch? Thea Metze hatte es wirklich erraten!

Wir merkten schnell: Unser Glaubensleben hat vor allen Dingen mit „Reden/Gebärden“ zu tun. Das „Tun/Verhalten“  ist nicht so wichtig. Aber gerade das „Tun/Verhalten“ zeigte von Anfang an besonders stark, wer an Gott glaubt.
Gerade durch das „Tun/Verhalten“ können Menschen auf den Glauben aufmerksam werden: die eigenen Kinder und Enkel, aber auch Menschen aus unserer eigenen Generation, die mit uns leben. GLAUBEN können wir ANBIETEN, nicht AUFZWINGEN. GLAUBEN können wir weitergeben, wie einen KAFFEEBECHER, nicht wie eine SAMMELTASSE. Zum Thema „Mission“ kamen wir nicht mehr. Aber: die Glaubensschule wird ja fortgesetzt…

GLAUBEN – das ist unsere persönliche Beziehung zu Gott. Alles fängt an mit der eigenen Begeisterung. Das wurde uns deutlich in der Schlussmesse – am Fest der Apostel Peter und Paul. Ein schöner Zufall: 2 Glaubensschüler tragen ihren Namen. Mögen die Apostel Petrus und Paulus unseren Glauben unterstützen und fördern! (rs)
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Blumen für Dozentin – Erster DGS-Kurs an Trierer Uni ein voller Erfolg!

Daniela Herres kann es kaum glauben: Die Studierenden des ersten DGS-Kurses an der Uni Trier haben zur letzten Unterrichtsstunden von DGS I Blumen mitgebracht.
Ein dickes Lob für die Dozentin, die sich riesig gefreut hat.
Ab Oktober soll ein DGS II Kurs stattfinden.
Das ist ein noch größeres Lob.
Es wäre toll, wenn in Zukunft viele Hochschul-Absolventen sich in Gebärdensprache verständigen könnten!
Herzlichen Dank an alle, die dieses Kurs möglich gemacht haben! (rs)

Ein Tag mit Hildegard – Senioren-Wallfahrt am 26. Juni

        
Ich wusste gar nicht, dass die Hl. Hildegard von Bingen gehörlos war oder gebärden konnte!“
Das war die große Überraschung des Tages! Die Heilige Hildegard begrüßte die über 40 Wallfahrer der Kath. Gehörlosengemeinde im Bistum Trier in der Hildegard-Kirche in Bingerbrück. Die Trierer waren mit dem Bus gekommen, die Koblenzer und die Saarländer jeweils mit dem Zug. In der Kirche erzählten Katja Groß und die Hildegard selbst aus dem Leben der Heiligen. Sie brauchte gar keinen Dolmetscher, weil sie selbst gebärdete…
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