KOMMT NOCH: „Synode im Bistum Trier“

Unser Bischof Dr. Stephan Ackermann hat eine „Synode“ einberufen.
Eine Synode?
Was ist das? Was soll das?
Wie lange dauert das?
Wer macht da mit?
Was bedeutet das für die Gehörlosengemeinde?
Viele Fragen. Sie werden Schritt für Schritt hier beantwortet.

Zuerst einmal braucht die Synode unser Gebet:

Herr Jesus Christus, Heiland und Erlöser,
Haupt deiner Kirche.
Du hast uns versprochen, bei uns zu bleiben alle Tage
bis ans Ende der Zeit.
Wir vertrauen auf deine Zusage.
Wir glauben: Du gehst mit uns, auch durch unsere Zeit.

Schenke uns deinen Heiligen Geist,
damit wir die Zeichen der zeit erkennen.
Er begleite die Beratungen.
Er nehme weg, was uns voneinander trennt.
Er gebe uns Geduld, aufeinander zu hören, und den Mut,
Schritte in die Zukunft zu wagen.

Lass die Synode eine Versammlung des offenen Wortes
und des geschwisterlichen Miteinanders sein.
Miteinander sind wir unterwegs.

Miteinander wollen wir hören, was der Geist uns sagt.
Miteinander wollen wir Zeichen und Werkzeug
deiner Frohen Botschaft sein.

Heilige Maria, Patronin unseres Bistums,
heiliger Apostel Petrus, Patron unseres Domes,
heiliger Apostel Matthias, Blutzeuge Jesu Christi,
alle Heiligen und Seligen unseres Bistums,
bittet für uns und helft uns durch eure Fürsprache bei Gott,
dass wir unseren Auftrag als Kirche Jesu Christi
heute erfüllen.
Amen.

Link zur Synoden-Site des Bistums

10 Jahre Pfarrhaus in Trier – Dankfeier am 28. August

Am 18. Juli 2003 weihte Dompropst Werner Rössel das Pfarrhaus der Katholischen Gehörlosengemeinde in der Friedrich-Wilhlem-Str. 24 in Trier ein. Nach fast einem Jahr Grundrenovierung konnte es seine neue Funktion übernehmen, nachdem es viele Jahrzehnte das Pfarrhaus der Pfarrei Herz-Jesu gewesen war. Zum ersten Mal hat die Katholische Gehörlosenseelsorge/Gehörlosengemeinde im Bistum Trier ein eigenes Zuhause. Kleiner Rückblick in Fotos auf die Einweihung am 18. Juli 2003:
  

10 Jahre nach der Einweihung kamen Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat mit dem Seelsorgeteam, dem Hausteam, den Gebärdensprachdozentinnen und einigen fleißigen Helfern zu einer Feier am 28. August zusammen. Einige Mitglieder konnten leider nicht teilnehmen.
Pfarrer Schmitz begrüßte alle zur Dankmesse im Garten – an einem wunderbaren Sommerabend. In der Heiligen Messe wurden die gleichen Schriftlesungen, Gebete und Fürbitten benutzt wie vor 10 Jahren.
              

In der Predigt wurden die Segensgebete von der Einweihung nochmals gezeigt. Wir konnten überlegen, ob die Bitte, die wir damals gesagt haben, erfüllt wurde.
Wir haben damals das Haus, die Tür, den Tisch, die Wohnung des Pfarrers und die Betten in der Gästeetage gesegnet. Wir konnten dankbar feststellen:
Unsere Bitten haben sich erfüllt.
Am Ende des Gottesdienstes gab es einen Segen für Dominic Lück, der sein Praktikum am nächsten Tag beendet und für einige Mitglieder der Delegation, die am 6. September nach Amerika reist.

Nach dem Gottesdienst und einem Glas Sekt im Garten servierte das Seelsorgeteam mit Anne Freitag und Dominic Lück ein festliches Abendessen für die gehörlosen Ratsmitglieder und Gäste.


 

 

 

Wir sind Gott dankbar für unser Zuhause – und noch mehr für die Menschen, die unsere Gemeinde lebendig machen!
 

 

 

Weiterlesen

Erster Männer-Treff am 17. August im Pfarrhaus

Die Idee entstand bei der Klausur des Pfarrgemeinderates: „Männer wollen sich auch mal treffen. Warum und was sie da genau tuen, müssen sie erst noch überlegen!“ So machte Norbert Herres einen Anfang: Er lud zum ersten Männertreff ein. Einige hatten Interesse, konnten aber nicht kommen, einer musste spontan absagen – mit Praktikant und Pastor waren es dann 6 Männer, die beim ersten Männer-Treff mitmachten.
Am besten fängt Man(n) mit einem großen Frühstück im Pfarrhausgarten an. Auch Männer können ein leckeres herzhaftes Frühstück machen!

 

Es kamen spontane Gäste: Caroline Welter, die die „Gratulations-Fahne für Schwester Maureen“ ins Pfarrhaus brachte – und dafür großen Applaus bekam. Und es kamen Bernd und Axel aus München, langjährige Freunde unserer Gemeinde, die dem Männertreff alles Gute für die Zukunft wünschten.

 

Danach überlegten die Männer, was sie im nächsten Jahr machen wollen. Termine und Themen werden noch mitgeteilt.
Die Küche war übrigens sauber und ordentlich, als die Männer nach Hause gingen! Vielen Dank an unseren Praktikanten Dominic Lück, der fleißig gekocht, gespült und aufgeräumt hat! Hoffentlich haben wir beim nächsten Männertreff wieder so einen Praktikanten!
Weiterlesen

„Unsere Quellen und die Zeichen der Zeit“ – Sommersitzung des PGR am 22. Juni


Der PGR-Vorsitzende Norbert Herres begrüßte alle, die zur Sommersitzung gekommen waren. Einige PGR-Mitglieder hatten sich zur Sommersitzung entschuldigt – diejenigen, die kamen, erlebten einen interessanten Tag. Nach Rückblick und Ausblick in unser Gemeindeleben und nach einem Mittagessen mit Schwenker und Salat in unserem Garten machten wir uns auf den Weg: in die Stadt zur Jesuitenkirche. P. Ludger van Bergen vom Priesterseminar erwartete uns schon. Katja Groß übersetzte seinen Vortrag. Wir wollten P. Friedrich Spee (1591- 1635) kennen lernen.


Weiterlesen

Papst Franz(iskus) – gewählt am 13. März 2013

Liebe Freundinnen und Freunde!
Zum Osterfest wird ein neuer Papst unsere Kirche leiten:

Kardinal Jorge Mario Bergoglio ist unser neuer Papst. Er ist 76 Jahre alt und kommt aus Buenos Aires/Argentinien. Er hat sich den Namen Franziskus (Franz) gegeben.
Auch wenn er nicht mehr ganz jung ist:
vieles ist jetzt schon neu!
Zum ersten Mal ein Papst aus Südamerika,
zum ersten Mal ein Jesuiten-Pater, zum ersten Mal der Papstname Franz, der an den großen Heiligen „Franz von Assisi“ erinnert, der Jesus besonders bei den Armen und in der Armut gefunden hat.

Bei unserer ersten Glaubensschule seit Papst Franz/Franziskus haben wir auch schon eine Gebärde für ihn gefunden: sie weist auf den hl. Franz von Assisi hin, der mit Haarkranz und dem Heiligenschein dargestellt wird.

Viele Menschen sind begeistert. Sie haben große Erwartungen an den neuen Papst. Er ist ganz anders als Papst Benedikt XVI. Das macht vielen Menschen Hoffnung, dass die Kirche sich öffnet, wieder näher zu den Menschen kommt.

Wir sind gespannt, wie er seinen Dienst als
Bischof von Rom und damit als Papst unserer Kirche ausübt.

 

Bei seiner Vorstellung hat er sich tief vor dem Volk Gottes verneigt. Die Menschen auf dem Petersplatz sollten für ihn beten und ihn segnen, bevor er selbst die Menschen segnet.

Seiner Bitte schließen wir uns gern an: mit unserem Gebet und unserem Segen für ihn!

 

 

Unsere Bistumszeitung „Paulinus“ hat eine Sonderseite zum neuen Papst gedruckt.
Hier öffnen!

Nachtrag: Wir haben – verspätet  - noch eine interessante „Lesehilfe“ bekommen, wie man die „Rauchzeichen“ aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle richtig deuten kann.
„Rauchzeichen“ – hier öffnen!

Januszeit, Labyrinth und Regenbogen: AK Kranken- und Seniorenpastoral am 20. März in Saarbrücken

 

In seiner Sitzung hat sich der AK-Kranken- und Seniorenpastoral mit dem Thema „Trauer“ beschäftigt. Wir haben überlegt: Trauer – was ist das? Welche Trauerphasen und Trauermodelle gibt es? Wie kann man Trauernde unterstützen?
Am Anfang haben wir eine Geschichte kennengelernt: Ein König ist alt und krank. Ein Zaubertrank verspricht ihm ewiges Leben. Trotzdem will der König den Zaubertrank nicht trinken. Wir haben überlegt: Der König hat Recht, dass er nicht trinkt!

Es gibt ein Trauermodell, das Bilder von Schleusen und dem Gott Janus und von Labyrinth und Regenbogen benutzt. Am Ende der Sitzung waren alle einig: Sehr interessant! Heute habe ich viel Neues über Thema „Trauer“ gelernt. In jeder Kultur trauern Menschen anders. Dann gibt es bestimmt für gehörlose Menschen auch Trauerkultur. An diesem Thema möchten wir weiterarbeiten. (kg)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterlesen

Von „Feedback-Burgern“ und „Eisbergen“ – Moderatorenschulung für gehörlose ehrenamtliche Leitungskräfte mit Iris Köhlbach am 9./10. März

„Endlich weiß ich, was ‚Moderation‘ bedeutet – und ich konnte damit Erfahrungen sammeln!“ Das war die Rückmeldung vieler Teilnehmer der Moderationsschulung mit Pädagogin Iris Köhlbach aus Koblenz, einer langjährige Freundin der KGG.

10 Teilnehmer haben von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag viel Theorie und praktische Übungen kennen gelernt. Sie konnten sich selbst in der Rolle als Moderator/Moderatorin ausprobieren. Wie leitet man eine Gruppe? Wie macht man eine Tagesordnung? Wie kann man Konflikte besser verstehen und lösen? Was bedeutet das Bild vom „Eisberg“? Wie gibt man richtig „Rückmeldung“ (feedback)? Wie kann man für eine gute Stimmung sorgen? Wie kann ich als Moderator/Moderatorin meine Aufgabe zufrieden erfüllen? Welche Methoden gibt es?
Moderation ist ein großes Feld. Alle wollen, dass die Schulung weitergeführt wird. Herzlichen Dank an Iris Köhlbach für ein tolles Seminar, mit viel Spaß und vielen neuen Erfahrungen! (rs)



Weiterlesen