Sitzung des Netzwerks für Gleichstellung und Selbstbestimmung in der Herz-Jesu-Kirche am 27. Juni

Das hatten die Mitglieder des „Netzwerks für Gleichstellung und Selbstbestimmung“ auch noch nicht erlebt: eine Sitzung in der Kirche? Klar, an einem heißen Sommertag ist das sehr angenehm. Aber passt eine solche Sitzung in eine Kirche? In Herz-Jesu schon. Herz-Jesu ist barrierefrei – keine Stufen im Eingangsbereich, eine barrierefreie Toilette (eine kleine Verbesserung ist noch erforderlich): die Teilnehmer*innen staunten nicht schlecht… Weiterlesen

Sommermesse im Saarbrücker Clubheim am 13. Juli

Zuerst kam niemand, am Schluss waren wir 25 Personen – sogar der Gebärdenchor machte mit. Wenn kein besonderer Anlass ist, feiern wir die Heilige Messe oder die Wort-Gottes-Feier im Clubheim der Saarländischen Gehörlosen in Saarbrücken-Jägersfreude. Den einen ist das nicht feierlich genug, die anderen finden es praktisch: sie müssen nicht zu 2 Orten gehen und nach dem Gottesdienst nochmal umziehen.
Es wurde ein lebhafter Gottesdienst, mit Austausch und Rückfragen und guter Stimmung. Der „barmherzige Samariter“ war das Thema. Jesus hat im Gottesdienst sicher seine Freude gehabt. Wir auch.

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Trierer Seelsorge trifft Limburger Seelsorge – am 10. Juli in Limburg

Limburg liegt ca. 150 km von Trier entfernt, aber nur 40 km von Koblenz. Viele Gehörlose aus dem Westerwald besuchen sowohl die Veranstaltungen in Limburg als auch in Koblenz bzw. Neuwied. Das ist ein guter Grund die „Kolleg*innen“ in Limburg zu besuchen und kennen zu lernen.

Aus Trier kamen Pfarrsekretärin Rebecca Mathes und Pfarrer Ralf Schmitz von der Kath. Gehörlosengemeinde im Bistum Trier. Aus Limburg/Frankfurt kamen Sozialarbeiterin Laura Henke vom Sozialdienst für Menschen mit Hörschädigung im Bistum Limburg, Pfarrer Christian Enke und die neue Mitarbeiterin Daniela Engel von der Seelsorge für Menschen mit Hörschädigung im Bistum Limburg.

Laura Henke hat ihre Sicht auf die Gehörlosengemeinschaft dargestellt, vor allem in Bezug auf junge taube Menschen. Sie hat ihre Bedürfnisse und ihre Kommunikationswege beschrieben. Auch die Probleme von jungen tauben Menschen mit Glauben und Kirche waren ein wichtiges Thema.  Im Gespräch haben wir zusammen überlegt, wie unsere Seelsorge besser auf die veränderte Zeit und die veränderten Lebensweisen von tauben (jungen) Menschen reagieren kann.

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KOMMT NOCH: Führungen für Hörgeschädigte BesucherInnen im Stadtmuseum Simeonstift in Trier am 20. Juli und 16. November

Samstag, 20. Juli, 15 Uhr

Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute

Führung von Patricia Otschik mit Gebärdendolmetscher Michael Schmauder-Reichert

Eintritt: € 6,-

Was soll man bloß anziehen? Mit einer Sonderausstellung widmet sich das Stadtmuseum einem Thema, das bis heute aktuell ist: Anhand historischer Kleidungsstücke von 1770 bis heute zeichnet die Ausstellung nach, wie sich Dresscodes und die Idee von „angemessener Kleidung“ über die Jahrhunderte verändert haben. Von Taufkleidchen bis Trauermode spannen die Exponate den Bogen durch ein ganzes Leben und veranschaulichen die Kleiderordnungen, die zu verschiedenen Zeiten herrschten. Neben Kleidern berühmter Designer wir Dior oder Oestergaard wird auch Arbeits- und Notkleidung gezeigt – etwa ein Brautkleid aus Fallschirmseide. Am 20. Juli, 15 Uhr, bietet das Stadtmuseum einen Rundgang für hörgeschädigte BesucherInnen an. Die Führung von Patricia Otschik wird von Michael Schmauder-Reichert in Gebärdensprache übersetzt, der Eintritt beträgt € 6,-.

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Abbildung: Ausstellungsmotiv „Um angemessene Kleidung wird gebeten“. © Stadtmuseum Simeonstift

 

Samstag, 16. November, 15 Uhr

Stadtgeschichte erleben. Führung in Gebärdensprache

Museumsrundgang mit Traudel Theisen

Eintritt: € 6,-

Stadtgeschichte in einer Führung unmittelbar erleben – das ist für hörgeschädigte Besucherinnen und Besucher oftmals kaum möglich. In einer speziellen Veranstaltung für Museumsbesucher mit eingeschränktem Gehör bietet die hörgeschädigte Gästeführerin Traudel Theisen eine Führung in Gebärdensprache an. Der Rundgang beleuchtet die bewegte Geschichte der Stadt Trier – von der einstigen römischen Kaiserresidenz über das Mittelalter bis hin zu wichtigen Entwicklungen der Neuzeit und Gegenwart. Die Führung am Samstag, 16. November, beginnt um 15 Uhr und dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 6,-.

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Abbildung: Gebärdensprachführung mit Traudel Theisen © Stadtmuseum Simeonstift