Gemeindewallfahrt nach Saarburg-Beurig und Besuch auf dem Roscheider Hof am 4. Juli

Die Wallfahrtskirche in Saarburg-Beurig war das Ziel unserer diesjährigen Gemeinde-Wallfahrt.
Das Gnadenbild von Beurig zieht seit über 700 Jahren Menschen in seinen Bann. Unzählige Pilgerinnen und Pilger kamen und kommen zur „stillenden Gottesmutter“ (Maria lactans).
Es wurde der Legende nach von einem Müllerburschen gefunden. Er entdeckte die Figur in den Ästen eines Eichenbaumes. Dies soll im Jahr 1304 geschehen sein, das damit auch als Ursprungsjahr der Wallfahrt gilt. Das Fest ist am 2. Juli – Mariä Heimsuchung erinnert daran, dass Maria ihre Verwandte Elisabeth besucht hat. Am Sonntag nach dem Fest wird das Gnadenbild durch den Ort getragen und verehrt („Marientracht“). Das geschah zum ersten Mal 1512, im gleichen Jahr wurde der Heilige Rock zum ersten Mal ausgestellt.
Das Gnadenbild zeigt die Frau Maria, die ihr Kind stillt. Und es zeigt den Menschen Jesus, der von seiner Mutter mit der Brust genährt wird. Jesus war wirklich ein Mensch!
     

Die meisten Wallfahrer waren schon früh aufgestanden. Sie kamen mit dem Zug – aus Koblenz und aus Saarbrücken. Nachdem Pfarrer Goeres uns begrüßt hatte, feierten wir in der Wallfahrtskirche die Heilige Messe.

 

Nach der Heiligen Messe und der Verehrung der Gottesmutter ging es zum Mittagessen, direkt neben der Saar. Eine alte Scheune war in ein sehr schönes Restaurant umgebaut. Gutes Essen, freundliche Bedienung, perfekte Organisation durch unsere Pfarrsekretärin Rebecca Mathes.

Alle hatten gut gegessen und sich gestärkt – sie hatten neue Kraft für ein paar Spiele am Ufer der Saar.

In guter Laune ging es weiter zum Freilicht-Museum Roscheider Hof in der Nähe von Konz. Dort gibt es viel zu sehen: in einer großen Austellung kann man sehen, wie das Leben „früher“ ausgesehen hat. Außerdem gibt es ein kleines Dorf aus Original-Häusern aus der Eifel und dem Hunsrück mit vielen interessanten Ausstellungsstücken.
              
Als das große Gewitter heraufzog, flüchtete die „Besuchsgruppe“ schnell in das Restaurant Estricher Hof, wo eine größere Gruppe unserer Wallfahrer schon bei Kaffee und Erdbeerkuchen saß. Es wurden noch viele spannende und lustige Geschichten erzählt. Sicher werden einige noch mal privat zum Freilicht-Museum kommen.
Wieder war die „Gemeinde-Wallfahrt“ ein Höhepunkt des KGG-Jahres.
Nochmal herzlichen Dank an Rebecca und die Seniorenleiterinnen Beate Reichertz, Helga Kleefuß und Christina Sohl für die gute Zusammenarbeit in der Vorbereitung.
Und nächstes Jahr geht’s nach… Mal sehen! Lasst Euch überraschen!

 

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