Feier der Erstkommunion am 28. Mai in Herz Jesu Kirche, Trier

 

Regelmäßig samstags kamen die 5 Kommunionkinder mit ihren Eltern ins Pfarrhaus zum Kommunionunterricht. Neben den Geschichten von Jesus war es spannend, zu wissen: Wie funktioniert die Klingel im Pfarrhaus und wer läuft am schnellsten zur Kamera? Und eines wussten die Kinder ganz schnell: Wenn Jesus sich mit Freunden getroffen hat, gab es immer auch was zu essen – und wenn es „nur“ Brot war…
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Osternacht am 16. April: „Wir sind, weil du lebst“ – Die Kirche der Zukunft…



In der Trierer Herz-Jesu-Kirche ist alles “.sredna – anders“. Die Osternachtsfeier kann beginnen.
Der Altartisch steht mitten in der Gemeinde, die Menschen werden sich gegenseitig anschauen, die Osterkerze spiegelt das Misereor-Hungertuch, das Oster-Wasser ist für alle sichtbar.

Während in der Kirche alles vorbereitet wird, schmücken die 8 erwachsenen Taufbewerber aus dem Iran und Afghanistan ihre Taufkerzen. Die gehörlosen Ostergäste sind dabei und verzieren ebenso ihre eigenen Osterkerzen. Inklusion total.

Das Osterfest bringt ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Abends werden es noch viel mehr sein, über 200. Nein, an Ostern geht nicht um den „Oster-Hasen“. An Ostern geht es um Jesus Christus: „Wir sind, weil er lebt!“


         

Am Abend beginnt die Feier draußen am Feuer. Das Feuer und die Kerze werden gesegnet, dann ziehen wir mit der Kerze in die Kirche ein. Es folgt der Große Lobgesang auf die das Licht der Osterkerze. Dann hören und sehen wir die 7 Lesungen des Festes aus dem Alten und dem Neuen Testament.
   
  
Unsere iranischen Freunde singen ein Lied in Farsi – die Gottesdienstbesucher sind sehr berührt. Dann wird das Osterwasser mit der Osterkerze gesegnet. Die Vorbereitungen für die Taufe sind abgeschlossen. Für die Taufbewerber aus dem Iran und aus Afghanistan ist das ein wichtiger Schritt. Sie wollen ein neues Leben führen, hier bei uns – und sie interessieren sich für einen Gott, der befreit – und der nicht unterdrückt. Sie wollen zur Gemeinschaft Jesu (= Kirche) gehören, weil sie hier Menschen erleben, die gut zu ihnen sind – und die einen Gott verkünden, der keine Angst macht und der das Leben will.Diese 8 Erwachsenen sind schon die „3. Generation“ von Taufbewerbern, die Farsi sprechen. Menschen aus der „1. und 2. Generation“ unterstützen sie als Katecheten und Paten.
   
Nach der Taufe werden die 8 neuen Mitglieder des „Volkes Gottes“ mit dem Chrisam gefirmt, das heißt bestärkt. Sie können es gut gebrauchen. Ihr Lebens- und Glaubensweg wird nicht einfach. Sie wissen noch nicht, ob sie in Deutschland bleiben können, sie wissen noch nicht, wo ihr Lebensweg weitergeht. Es wird von ihnen noch viel verlangt. Alle wollen unbedingt Deutsch lernen. Auf einigen Taufkerzen war die schwarz-rot-goldene Fahne zu sehen.
Wir werden sie nach Kräften unterstützen, egal, ob sie in Trier oder sonstwo in Rheinland-Pfalz leben. Wir haben bis jetzt schon erlebt: Es gibt ein „katholisches Netzwerk“. Überall finden wir Menschen, die katholisch sind und die Flüchtlinge aufnehmen und begleiten.
Nach der Firmung werden die selbst gemachten Taufkerzen an der Osterkerze angezündet. Möge der Auferstandene Herr Licht und Wegweisung für ihren Lebensweg sein!
 

    
 

Dann wird das Mahl des Auferstandenen gefeiert. Die Neugetauften nehmen zum ersten Mal daran teil. In Brot und Wein ist Jesus gegenwärtig – bis er wiederkommt am Ende der Zeit. So hat er es versprochen. Nach weiteren deutschen Oster-Liedern und einem Danklied in Farsi, nach dem Schlussgebet und dem Segen geht die Feier unter der Empore und in der ganzen Kirche weiter -  die letzten machten nachts um halb zwei das Licht aus.
Viele Leute bedankten sich: für die schöne Feier, die Musik, für das bewegende Zeugnis der neu Getauften, für den festlichen Empfang unter der Empore und in der Kirche. Die Kinder hatten viel zu sehen und zu erleben. Ein ältere Frau sagte beim Abschied: „Ich habe heute die Kirche der Zukunft erlebt! Ich bin überglücklich!“
Dem ist nichts hinzuzufügen – außer einem kräftigen: „Halleluja, Jesus lebt!“

  
 

Abendgebet mit Austeilung der Hl. Öle für das Dekanat Trier – am 12. April – “.sredna“ hat begonnen!

   
Am Mittwoch vor Ostern weiht der Bischof in der „Chrisam-Messe“ die Heiligen Öle: das Katechumenenöl für die Taufvorbereitung, das Chrisam für Taufe, Firmung und Weihe und das Krankenöl für die Krankensalbung.
Bei einem Abendgebet wurden auch diesmal die Heiligen Öle an die Pfarreien des Dekanates Trier ausgeteilt. Dazu kamen viele Küsterinnen und Küster aus den Kirchen des Dekanates mit ihren Gefäßen. Diakon David Bruch füllte die mit den verschiedenen Ölen.
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“.sredna – anders. sehen hören schmecken“ – Kirchenprojekt vom 12. April bis 14. Juni in der Herz-Jesu-Kirche Trier

Das Leben gibt oft Rätsel auf, die wir auf den ersten Blick nicht verstehen.
Manchmal muss man die Richtung, den Blickwinkel, die Perspektive ändern. Anders hinschauen. Anders hören. Anders schmecken. Anders wahrnehmen.

Der erste Blick kann sehr unbequem sein. Ungewohnt. Fremd. Mit etwas Geduld und Neugier erleben wir dann vielleicht auch Überraschungen, neue Einsichten, neuen Glaubens- und Lebensmut. Das wollen wir in unserer Herz-Jesu-Kirche ausprobieren. Anders sehen, hören, schmecken. Hier das ganze Programm

Hier die ersten Bilder aus der umgestalteten Herz-Jesu-Kirche:

           
  
        

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Franz-von-Sales-Fest am 29. Januar in Trier

Einmal im Jahr kommen sehr viele Mitglieder und Freunde zum KGV Franz-von-Sales nach Trier: zum Namenstag des Schutzpatrons. Sein Fest ist am 24. Januar. Diesmal fiel der Sonntag auf den 29. Januar.
Die Festmesse in der Matthiaskirche in Trier hatte auch einen traurigen Anlass: ein früherer Schulkamerad und langjähriger Freund ist nach schwerer und langer Krankheit gestorben: Peter Leuwer. Er war auch Gründungsmitglied des GSV Trier. Viele Mitglieder und Freunde haben ihn und seine Familie in Österreich oft besucht. Und er kam zu Besuch nach Trier. Sein Bild stand auf dem Altar – die Heilige Messe wurde für ihn gefeiert.

    

 
Bei der Versammlung im Matthiassaal wurden langjährige Mitglieder geehrt. Das Bild des Heiligen Franz-von-Sales und die Vereinsfahne stellten die Verbindung her zu der großen Vergangenheit des Vereins. Es gab ein Wiedersehen mit alten Bekannten und neuen Freunden. Herzlichen Dank an den Vorstand und alle, die das ganze Jahr!
     


Hier der Flyer zum Ausdrucken!

„Katholisch in Trier“ – mit der KGG – am 28. Januar

Trier ist eine „katholische Stadt“. So denken viele. Der Dom, viele Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, viele Klöster mit vielen Ordensleuten, viele Einrichtungen der Caritas, katholische Krankenhäuser, katholische Kindertageseinrichtungen, katholische Verbände und Gruppen. Und natürlich die katholische Gehörlosengemeinde.
Durch die Trierer Synode werden neue Fragen gestellt: Was haben wir gemeinsam? Was können, wollen wir gemeinsam tun? Was geht – zusammen mit den katholischen und den evangelischen „Nachbarn“? Diese Fragen können wir nur gemeinsam beantworten. Deshalb hat das Dekanat Trier ins Angela-Merici-Gymnasium eingeladen zu einem Tag:
„Bring mit, was Du hast – gib, was Du bist!“

   
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„Expedition Bibel“ – KGG-Team besucht Kollegen in München vom 20. – 22. Januar

Expedition – so nennt man eine Forschungsreise. Eine Entdeckungsreise. In München gab es vieles zu entdecken und zu erforschen: die Bibel selbst – die Welt, in der die Bibel entstanden ist – und die Übersetzung von wichtigen Texten der Bibel in Deutsche Gebärdensprache…. Aber nun mal der Reihe nach!

 

Einige Gottesdienst-Beauftragte der KGG Trier und von EFFATA Luxemburg flogen zu einem Wochenende nach München. Die Münchner Kollegen Kilian Knörzer, Angelika Sterr und Peter Glaser hatten eingeladen.
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Neujahrsempfang der KGG am 7. Januar in Trier

 

Über 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der KGG hatten sich am 7. Januar zum Neujahrempfang in Trier. Das Wetter war ein Risiko: Es waren Schnee und Glatteis gemeldet. Trotzdem: Die Freude auf ein Wiedersehen war größer als die Angst vor dem Winter! Zuerst wurde in der weihnachtlichen Herz-Jesu-Kirche die Heilige Messe zum „Drei-Königs-Fest“ gefeiert. Daniel Beinhoff machte die Messe für Karin Koster durch Lormen zugänglich. Vielen Dank!
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