Pfingsten mit Katechumenensalbung in Koblenz am 20. Mai

Am Pfingstsonntag feierte die KGG in Koblenz ihren Pfingstgottesdienst. Dabei wurden Tanja und Patrick Probst besonders begrüßt. Sie wollten ihre Tochter Antonia der KGG vorstellen.

Antonia bekam eine Salbung mit einem besonderen Öl. Das Öl heißt „Katechumenenöl“. Es wird verwendet, um die Erwachsenen zu salben, die sich auf die Taufe vorbereiten. In der Anfangszeit war es nicht einfach, Christ zu werden. Es war wie ein „Kampf mit einer feindlichen Umwelt “. Deshalb wurden die Taufbewerber eingerieben wie für einen „Ringkampf“.

  
   

Dieses Symbol passt natürlich nicht für ein kleines Baby. Wir verwenden das Zeichen als Verbundenheit mit unserer Gemeinde. Die Taufe von Antonia fand dann am 3. Juni im Heimatort Alken statt. Zum Abschluss lernte Antonia auch schon das 8. Sakrament kennen…

Workshop „taub und katholisch – Netzwerk pflegen!“ vom 20. – 22. April in Luxemburg

      
9 taube und 3 hörende katholische Frauen und Männer haben sich getroffen. Sie arbeiten zusammen an der Website „taub und katholisch“. Manchmal muss man sich auch persönlich treffen, nicht nur „online“. Das Kloster der Franziskanerinnen in Luxemburg ist dafür ein guter Ort. Super Haus, super Gastfreundschaft….
Hier ein paar Gedanken und Erfahrungen vom Wochendende.

taub und katholisch …ist anders
Am Freitagabend besuchten wir ein inklusives Konzert in Trier. Cindy Klink ist eine junge Coda mit langem blonden Haaren. Sie zeigte Gebärdenpoesie zu Songtexten. Gänsehautgefühl! Die KGG trägt ein Projekt in der der Herz-Jesu-Kirche mit: .sredna – anders sehen hören schmecken. „Sredna“ heißt „anders“ wenn man das Wort von rechts nach links liest.

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taub und katholisch… bildet und stärkt
Am Vormittag war ein interessanter Vortrag von Kilian Knörzer über den Inhalt  „Laudato Si- Die Sorge für unser gemeinsames Erdenhaus“- das Umwelt-Schreiben von Papst Franziskus. Was können wir für Nachhaltigkeit tun? Wie hängt das zusammen – Armut und Umweltzerstörung. Spannend.

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„Durch das Dunkel hindurch“ Ostertage 2018 – in der Trierer Herz-Jesu-Kirche

Die Ostertage 2018 haben wir im Rahmen des Kirchenprojekts “.sredna – anders sehen hören schmecken“ inklusiv in der Herz-Jesu-Kirche gefeiert. Hier die Berichte:

Gründonnerstag
mit der Abendmahlsfeier und der Fußwaschung

Karfreitag
Gottesdienst vom Leiden und Sterben Jesu Christi

Osternacht

Feier der Auferstehung Jesu Christi mit Taufe und Firmung von Erwachsenen 

Ostertage im Trierer Pfarrhaus vom 29. März bis 1. April – eine bunte Mischung!

In diesem Jahren war viel los im Trierer Pfarrhaus,
in den Ostertagen vom 29. März bis zum 1. April:
- die treuen Ostergäste waren wieder da, die schon seit vielen Jahren kommen
- 3 junge Leute aus unserer Gemeinde, die im Juni gefirmt werden und sich auf die Firmung vorbereitet haben
- eine Gruppe von hörenden Erwachsenen, die sich die Taufe an Ostern vorbereiten – und deren Muttersprache Deutsch oder Persisch ist.
Alle haben erlebt, dass das Volk Gottes, die Kirche bunt ist. Zu ihr gehören nicht nur Menschen mit einer Sprache und Kultur, sondern viele. Sie alle feiern die Auferstehung Jesu. Sie feiern, dass der Vater Jesu die Menschen liebt und dass der Heilige Geist sie zusammen führt und zusammen hält.
Die Menschen der Ostergemeinschaft haben zusammen gebastelt, gegessen, getrunken, sich unterhalten, Gottesdienst gefeiert. Hier ein paar Eindrücke. Weiterlesen / Weitere Bilder

Josefsfest im Koblenz mit Taufe für Paula Günter am 18. März in Koblenz

Ein Sprichwort sagt: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“
Und so kann man auch in der Fastenzeit ein schönes Fest feiern!
Die Farbe violett zeigt: es ist Fastenzeit – aber trotzdem feiert der KGV St. Josef Koblenz „seinen“ Namenspatron: den Heiligen Josef.
Diesmal mal die Josefskirche und der Pfarrsaal besetzt – so mussten wir in das „Brüderkrankenhaus Koblenz“ ausweichen. In der Kapelle wurden wir sehr freundlich empfangen und unterstützt, genauso in der Cafeteria zum anschließenden Fest-Empfang. Helga Kleefuß, der Vorstand, die Mitglieder und Gäste waren begeistert!
Aber das Josefest war nicht das einzige Fest – Familie Martina und Thorsten Günter brachten ihre zweite Tochter Paula zur Taufe. Alina war schon vor einigen Jahren in der Josefskirche getauft worden. So gab es ein frohes Wiedersehen mit der ganzen Familie.
  
Die Kinder waren bei der Taufe von Paula ganz nah dabei dabei und schauten zu. Sie wurden selbst als Babys getauft – es ist immer wieder schön zu sehen, dass der Glaube weitergeht, auch in der Gehörlosengemeinde.
 
Die große Gemeinde des KGV St. Josef und von Familie Günter gratulierten mit einem kräftigen Applaus in Gebärdensprache und Lautsprache. Anschließend wurde gefeiert – die Taufe von Paula und der Heilige Josef. Mitten in der Fastenzeit. „Man muss eben die Feste feiern, wie sie fallen!“

Misereor-Fastenaktion 2018 – alle Materialien auf einen Blick

Wie in jedem Jahr hat das Hilfswerk Misereor gutes Material für die Fastenaktion vorbereitet. Diesmal gibt es viele Informationen – auch mit Untertiteln – über das Thema Heute schon die Welt verändert?

Alle Informationen zur Fastenaktion 2018 auf einen Klick:

https://www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion/

Hungertuch-Film und Bilderreihe mit Untertiteln (zuschaltbar bei YouTube)
https://www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion/hungertuch/

https://www.youtube.com/watch?v=aq2vRFRaqOY

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KOMMT NOCH: Vorbereitungszeit auf Ostern 2018

Wer ein Fest feiern will, muss sich vorbereiten, innerlich und äußerlich. Mit einem Glaubensfest ist das genauso. OSTERN ist unser größtes Glaubensfest: Jesus ist von den Toten auferstanden. Er zieht uns mit in sein neues anderes Leben.
Die Vorbereitungszeit auf OSTERN heißt „Fastenzeit“ oder „Österliche Bußzeit“. Sie ist eine große Chance: Wir können unser Verhalten überprüfen, verbessern und einen neuen Anfang machen…
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„Franz-von-Sales“-Fest am 4. Februar in Trier

Am Anfang des Jahres wird immer das Franz-von-Sales-Fest in Trier gefeiert. Der KGV „Franz-von-Sales“ lädt zur Festversammlung in den Matthiassaal, die KGG feiert vorher den Gottesdienst in der Matthiaskirche.

Aus der Predigt zum Fest 2018
Es ist immer wieder eine gute Gelegenheit, zurück zu blicken:
Was hat sich seit dem letzten Fest verändert? Was ist gleich geblieben? Was ist neu dazu gekommen? Seit 20 Jahren hat sich  viel verändert:
Das Leben von gehörlosen Menschen ist alles in allem viel besser und bequemer geworden.  Moderne Technik hilft bei der Kommunikation: Internet, Email, WhatsApp, Facebook, Smartphone. Vor 20 Jahren noch völlig unbekannt – und heute ist das sogar für viele Senioren selbstverständlich.
Die Gebärdensprache hat sich weit verbreitet. Und auch für viele Hörende ist die Gebärdensprache schön und selbstverständlich.
Es gibt aber auch immer wieder Enttäuschungen: Immer wieder versuchen Ämter, Geld für den Dolmetscher zu sparen – und Familien zu zwingen, dass Kinder ein CI bekommen sollen.

    

Das Interesse an Glaube und Kirche ist zurück gegangen.
Aber es gibt trotzdem  auch viel Neues in unserer Gemeinde:
Die Unterstützung für gehörlose Flüchtlinge ( soziale Arbeit, DGS-Unterricht), es gibt die neue Website „Taub & katholisch“, es gibt das inklusive Kirchenprojekt .sredna.
Wir müssen schauen, wohin der Heilige Geist uns heute führt. Und wofür die Kirche, die KGG, gut ist. Dabei kann uns der Heilige Franz von Sales ein guter Begleiter und Beschützer sein!“

Zum Schluss des Gottesdienstes gab es noch den persönlichen Lichter-Segen (Blasiussegen). Anschließend hat der Vorsitzende des KGV Franz-von-Sales Gerhard Schneble zur Festversammlung in den Matthiassaal eingeladen. Dort konnte er viele Gäste und Ehrengäste begrüßen. Ein schönes Fest – mit vielen Gedanken zum Weiterdenken.
 

Inklusive Weihnachtsmesse am 2. Weihnachtstag – 26. Dezember in Trier

Weihnachten 2017 in Trier – wirklich inklusiv! Wie in jedem Jahr feierten die Trierer Gehörlosen mit ihren hörenden Freunden und Gemeindemitgliedern einen wunderbaren, lebendigen Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtstag – nachmittags um 17.00 Uhr.
In diesem Jahr war er wirklich inklusiv, so wie schon die Feier der Osternacht. Menschen, die aus dem Iran nach Deutschland geflohen sind, haben sich entschieden, den Christlichen Glauben anzunehmen. An Weihnachten waren es eine Familie mit 2 Kindern und 2 einzelne Erwachsene. Eine Familie, die im Moment in der Pfalz leben muss, bekam keine Erlaubnis, um nach Trier zur Taufe zu kommen. So kam zur Deutschen Gebärdensprache und zur Deutschen Lautsprache auch noch „Farsi“,dazu „Persisch“, die Muttersprache unserer iranischen Freunde.
   
Es ist bewegend, wenn erwachsene Menschen oder eine ganze Familie getauft und gefirmt werden. Sie zeigen, dass man sich für den Glauben entscheiden muss. Christ ist man nicht „automatisch“. Der Diakon Stephanus hat seinen Glauben an Jesus mit dem Leben bezahlt. Ihn feiern wir in jedem Jahr am 26. Dezember. Er zeigt: Glaube, das ist nicht nur „Spaß“ – das kann auch sehr ernst sein – und ein großes Opfer fordern.
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